Neues Durchatmen nach Corona

Abgesehen davon, dass das Einkaufen auch unter weiteren, hinnehmbaren Einschränkungen doch wirklich leichter geworden ist, kann man auch wieder mit Hund in die Natur gelangen. Hier zwei tiefenentspannte Kumpels auf dem Wege dahin …

Blick vom Kamm auf Samaipata mit den Weinbergen. Ein Lieblingsplatz von Bella und mir…

… hinter mir ist die Wiese noch mal so gross. Bella kann toben, wie sie will. Und hier haben wir auch Fahrschulunterricht für Elvira gemacht, als sie mal hier war. Ist einfach gross genug, stört keinen

Eine meine Lieblingsergänzungssportarten seit bald 15 Jahren, hier oben in bester Luft und guten Steigungen und Gefällen noch mal besser, und vor allem: mit freilaufendem Hund. Der Blick rechts und links vom Kammweg in die Täler von Samaipata und San Juan ist herrlich

Das wurde aus dem Pappmache-Kondor vom Karneval (siehe Februar 2020). Nimm´s leicht, mein Bester, die Welt ist nun mal so …

Sondermeldung: Neue Freiheiten „nach“ (?) Corona

So richtig gut sehen wir im Bundesland Santa Cruz nicht aus: absoluter Viren-Marktführer. Wir sind hier aber an der Grenze zu Cochabamba, daher:

.. bei uns im Kleinstädtchen Lockerungen ähnlich wie in Deutschland! Auch ältere Menschen und Kinder dürfen beschränkt endlich wieder raus…

.… morgens kam Luzmabel und bot gleich fünf frischgelegte freilaufende Eier zum Kauf an… GEKAUFT! ….

… und dann spielte sie seit 50 Tagen erstmals wieder mit Bella. Sie ist ein hinreissendes Kind, meine Stimmung besserte sich um 248,79 %… das war mir gar nicht so klar, wie klein und mickrig die Welt in diesen 50 Tagen geworden war ….

… und es gab wieder den von ihr geliebten europäischen Käseteller, mit Ei, Zwiebelringen, Tomaten und meiner „geheimnisvollen“ selbstgerührten Curry-Ketchupsosse. Natürlich auch frischgepressten Saft.
Ab sofort wieder geht KEIN einziges Kind so von meinem Grundstück:
a) unglücklich
b) hungrig
c) durstig
d) nichts Neues gelernt.
Comesn´t in question,um Sie mal wieder mit meinem brillianten Englisch zu verzaubern.

Und auch was von Luzmabel gelernt! „Du darfst die Pampelmusen nicht pflücken! Da reisst Du die besten Neutriebe mit ab! Schüttel den Baum, was reif ist, fällt…“, wir schüttelten gemeinsam, hier die Schüttelernte. Sie hat Recht

50 Tage ohne Elektrogerät an der Murmel. Wie gelobt. Waldschrat. Das versprochene „Nachher“-Foto ist hier:

Und da isser wieder, der Schelm

Wusste gar nicht, dass meine halbkahle Rübe in acht Wochen noch so viel Wolle gibt … vielleicht sollte ich nebenberuflich als Schaf arbeiten, um weitere Einnahmen für das Projekt zu generieren …

 

Ungute Corona-Entwicklungen

Da hat man einmal die Woche 4 Stunden Ausgang und dann regnet es, na toll. Dadurch sieht man aber gut die Abstandskreise, die man überall auf den Boden gemalt hat. Da hat man sich mit Maske reinzustellen, wenn man etwas kaufen möchte…

Mobile Desinfektionsdusche am Marktausgang. Eintreten (mit Rucksack und Einkaufsbehältern), einmal drehen, durchdesinfiziert. Brille besser vorher in die Brusttasche stecken…

Innerhalb weniger Tage Verschlechterung. In Vallegrande ist ein CoviD19-Infizierter „geflohen“, keiner weiss, wo der Trottel sich aufhält. Jetzt erwägt man den TOTALEN Shutdown auch hier, bis man den Vogel aufgespürt und eventuelle Kontakte identifiziert hat. Also ehrlich, manche müsste man…

Corona bis zum 31. Mai und was im Garten übrig blieb

Präsidentin Añez: Die totale Quarantäne bleibt für das ganze Land bis zum 10. Mai aufrechterhalten. Danach gibt es bis erstmal zum 31. Mai modifizierte Quarantäne. Dazu wird Bolivien gedanklich in Gebiete zerlegt, die in drei Kategorien aufgeteilt werden. Hohes Risiko, mittleres Risiko, moderates Risiko. Die mit hohem Risiko bleiben im gleichen Zustand wie heute, Punkt. Bei den anderen gibt es Lockerungen. Flughäfen, Restaurants und vor allem jeglicher Unterricht bleiben aber bis zum 31. Mai überall ausgesetzt. Mahlzeit. Die Neuwahlen auch erstmal, und damit gibt es schon jetzt nach hinten ausufernde Erwartungszeiten wegen Nachbeschulung usw. usw. usw. Nochmal Mahlzeit

Wir sind jetzt mit dem Projekt im Bundesland Santa Cruz, auf Landkarte rechts grün, oben drüber längster Balken, das am stärksten betroffene. Bundesländer La Paz, Oruro und Cochabamba mittelmässig betroffen. Der Rest hat’s recht bequem. Aber:

Hier bei uns im Ort ist es aufgrund der guten Disziplin der Bevölkerung und sicher auch ein bisschen Glück ganz friedlich. Wir liegen ja ganz links unten im BL Santa Cruz nahe der Grenze zu Cochabamba, „im Grünen“, nicht im Moloch. Mal sehen, welche Ebene da entscheidet, was hier im Örtchen ab 11. Mai gilt. Sicher ist: nach Santa Cruz de la Sierra (die Stadt) kommen wir so schnell nicht zum Einkaufen. Der Bau im neuen Projektstandort ist weiter ausgebremst..

Dann macht man halt den Rasen und den (Vor-) Garten, wenn die anderen Bauaufgaben ruhen

Der künftige Baugrund für den zweistöckigen Haus-3-Anbau

Lichthof mit Beginn Obstbaumbestand (wird ausgebaut, wenn Besatzung da ist)

Wir haben noch ordentlich Platz für weitere Bauten und auch für agronomische Erweiterungen, ohne Bella den Auslauf zu nehmen. Wenn man gemäht hat, sieht man das besser