Arbeitspferd Tacomita

Ohne dieses Auto, mittlerweile 15 Jahre alt, aber fit wie Turnschuh, geht es nicht. Da wollen die nachts durcharbeiten für den Dachkasten, aber es fehlen noch 15 Sack Gips.
Wer macht´s?
Tacomita

Dachkasten fertig

Jetzt ist auch der Dachkasten fertig, und sogar die untere Dachkante ist jetzt schön rot. Hält alles unglaublich auf, aber besser jetzt als später.
Es ist immer noch grau und kalt und nieselig.
Schöne Farben gibt´s da noch nicht auf Fotos / Videos

So muß ein Resthof aussehen

Zu Besuch kommt auch gerne Bellas beste Freundin Kira von gegenüber (links der helle Hund). Sie übernachtet auch manchmal hier und kommt morgens immer mit zum Joggen ins Stadion 250 m von hier
Eigentlich Feuerstelle. Fast immer aber Sandkasten

Und noch zwei Mütter. Unter ihnen fünf Küken, die gut gedeihen. Es waren mal 10, aber so ist es immer. Eines bricht sich den Hals, die anderen holt der Falke oder das Opossum (obwohl Bella das gut in Schach halten kann. Manchmal schläft sie aber nun einmal auch). Das Opossum zeigen wir bald auch einmal hier

Mitarbeiterin des Monats

Unsere Sonia (Mutter der kleinen Lara) nimmt ihren Dienstplan immer besonders ernst. Danach blitzt und blinkt alles.
Ansporn auch für mich: wenn ich dran bin, muß das genauso aussehen!
Sonst heißt es noch, der Alte kann nicht putzen, hier, auf dem Fußboden liegen noch zwei Reiskörner

Sanssouci

Ohne Sorgen. Wenn sie kommen, sind sie naturgemäß mißtrauisch und ein wenig verschlossen. Das legt sich nach wenigen Tagen. Die Türen bleiben offen (außer Bad natürlich), die Gesichter werden heller und drücken Erleichterung aus, die Haltung wird deutlich straffer. Keine Existenzangst mehr, keine Angst, herumgeschubst oder Schlimmeres zu werden. Sie fangen an zu tanzen, zu singen, zu lachen und schnabbeln den ganzen Tag. Und natürlich zu lernen, dafür sind sie ja hier.
Rechts unsere Sonia

Dalila

Silvia.
Wir waren in Vallegrande für Bürokratiekram. Da gab´s auf dem Terrassenrestaurant (wunderschön und spottbillig) am Zentralplatz mal Hamburger und bolivianische Küche (Pique Macho). Und einen sehr günstigen Einkauf am Markt. Wenn man schon mal da ist …

Es wird ein Haus!

Innenarbeiten halten unglaublich auf. Egal, auch im Regen unterm Dach, das seit Anfang Januar drauf  (die Regenzeit ist dieses Jahr immer noch nicht ganz vorbei, nachts plätschert es weiterhin), unser Mutter-Kind-Haus wird täglich besser. Derzeit in zwei Schichten: tagsüber Putz und Farbe, nachts Dachkasten. Auch der Elektriker muß bald wieder dazu. Billiger wird es bei dem Dollar-Desaster hier in Bolivien nicht, also eng dranbleiben

Rund um den Tag der Arbeit

In der ersten Klasse (Miqueas dritter von links) waren sie frei in der Darstellung. Miqueas mit unserer Gießkanne und Bundeswehr-Klappspaten (sonst immer im Auto griffbereit) als Gärtner unterwegs

Am Feiertag selbst hier in unserem kleinen Zoo-Tierklinik-Refugium.
Miqueas, Lara, Mia

Der Kindergarten als Chefköche am Tag danach. Mia unten links kariert mit meiner Chefkochmütze. Maraiza dreht sich leider gerade weg.
Was ich interessant finde: die Kinder sind von dieser ewigen Gruppenfotographiererei genervt.
Was ich auch wäre

Die 6. Generation ist angetreten

Und parallel wird weiter gebaut. Trotz Sechs-Tage-Woche hält das Putz-Stuck-Elektro-Gefriemel einfach ewig auf. Ist so, bald gibt es neue Bilder vom Neubau oben. Zwischenzeitlich wollen die hier ja leben und endlich aufsteigen, ohne diese existenziellen Sorgenlasten.

Ich erahne insoweit, was „Doppelbelastung“ heißen könnte. Die hier, insbesondere die Lüttjen, fragen nicht danach, ob ich bei dem Dollarkurs herumrenne, um das beste Baumaterial noch günstig zu bekommen. Muß schon auch hier und PRÄSENT sein. Und die haben auch keinen „Off“-Schalter, das hat mir keiner gesagt!
Die wollen auch am Sonntag, und werden unverschämterweise auch in der Nacht krank und müssen ins Hospital.
Ja, gibt´s denn sowas!
Und dann kommen die auch noch OHNE Gebrauchsanweisung auf die Welt!
Wo ist denn die bürokratiewütige EU, wenn man sie mal wirklich braucht? Jede Gurkenkrümmung ist geregelt! Aber wie man ein kleines Kind ….
Näh, näh, näh – alles muss man selber machen