In Deutschland stehen an jedem Supermarkt Glascontainer, und riesige Werke mit gigantischen Schmelzöfen (zB in Nienburg / Weser) liefern Unmengen für neue Glasprodukte.
Das gibt es so in Bolivien nicht.
Wenige Flaschen werden auf dem Bau endverwendet, der Rest landet auf den Müllhalden. Was allein die Restaurants in unserem kleinen Samaipata an Glasmüll produzieren, ist erschreckend.
Elvira hat sich nun eine Glasschneidemaschine gekauft (das dreieckige Ding auf dem Tisch) und fertigt nun Gefäße aller Art mit Abziehbild oder Gravur, natürlich auch auf Wunsch und Bestellung.
Wenigstens ein kleiner Beitrag gegen die Müllberge
Spielend lernen
Lieblingsbadestelle im Dschungel
Vor der großen Rasur
Tropenhelme
Nayeli nun auch erwachsen
Frohes neues Jahr mit bolivianischem Pragmatismus
Restlose Verwertung der Lebensmittel
Aus den Fleischresten des Fondue (siehe unten voriger Eintrag) wurde meine berühmte Gulaschsuppe, die Mahlzeit des 1. Weihnachtsfeiertages. Den (geringen) Verschnitt an Muskelhaut, Sehnen und Fettstückchen mit den zwangsläufig daran befindlichen guten Fleischstückchen hatten die Hunde schon Heiligabend bekommen und sichtlich genossen
Aus den Soßen und anderen Resten wurde am nächsten Tage noch eine wunderbare Taco-Mahlzeit.
Jeglicher Verschnitt aus Gemüse, Salat und Co ging an unsere Hühner. Wir haben NICHTS aus dem Lebensmittel-Einkauf für Weihnachten in den Abfall gegeben, und darauf sind wir durchaus ein bißchen stolz. Zwei Dosen mußten wir öffnen. Die befinden sich aber im Recycling-Karton und werden später für 20 Bs/kg an den Recycler verkauft. Das ist nicht viel Geld, aber wichtig ist: wenn der dafür bezahlt, dann verwertet er die auch sachgerecht, hier bezahlt keiner und wirft es dann in die Landschaft
Fondue MUSS sein an Weihnachten

Findet auch unser kleiner Steingartenkaktus, der pünktlich blüht
Jahrhundertunwetter die Zweite
Jahrhunderte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jetzt laufen sie nach Journalistensprachgebrauch schon in vier Wochen ab. Die Orte Achira und El Torno haben schwere Schäden, jetzt hat es vier Wochen später auch Bermejo und vor allem unsere einzige Straße (Ruta 7) in die Großstadt Santa Cruz erwischt. Denke, Fotos und Film sprechen für sich.
Bitte sehen Sie auch die Einträge von Vorjahren. Offenbar müssen wir jetzt ständig mit solchen Wiederholungen rechnen










