Andrea nun ganz oben

Andrea war eine der Allerersten, die damals aus dem Kinderheim Ciudadela in unsere CASA kamen. Hier hatten wir am Samstag, den 5.1.2013 beschlossen, zu Fuß statt mit der Seilbahn zur Christus-Statue in Cochabamba aufzusteigen.
Das kostete uns viel Schweiß und Muskelkater.
Aber wir sprechen heute noch davon. Andrea war noch 17, im Februar darauf wurde sie volljährig. Man hatte sie schon zu uns rausgelassen, damit sie sich mit unserer Hilfe zum Studium in die Universität einschreiben konnte, mit mir als Tutor, denn sie ist Waise und brauchte dann so jemanden. Andrea ist bis heute eine der Pfiffigsten, die wir je bei uns hatten – wenn nicht DIE Pfiffigste

Das ist eines der schönsten aktuellen Fotos, die von Andrea gemacht wurden. Sie ist heute verheiratet, Mutter und arbeitet aufgrund ihres glänzenden Studienabschlusses auch für die Regierung

Hier etwas alltäglicher gekleidet, mit ihrem Sohn.
Sehr gut gemacht, Lüttje (sie 1,48 m „groß“).
Für junge Menschen wie Dich sind wir hier, und machen auch deswegen weiter

Wieder Rallye-Zeit

Sie nennen sie großspurig die „Dakar“.
Richtig ist: außerhalb des Dorfes werden die Feldwege, gerade jetzt in der Regenzeit, reichlich ungemütlich. Wir schleichen da mit 4×4 und 30 Sachen entlang, die brettern da mit 120 und mehr durch Matsch und Schlaglöcher. 
Hier Start und Ziel am Zentralplatz in Samaipata.
Viele sind ja gegen solche Rennen, und die Tierwelt ist sicher auch nicht begeistert.
Aber es hat halt schon was, und für die Hotellerie und Gastronomie im Dorf ist es eh ein Segen

Neu im Recyclinggeschäft

In Deutschland stehen an jedem Supermarkt Glascontainer, und riesige Werke mit gigantischen Schmelzöfen (zB in Nienburg / Weser) liefern Unmengen für neue Glasprodukte.
Das gibt es so in Bolivien nicht.
Wenige Flaschen werden auf dem Bau endverwendet, der Rest landet auf den Müllhalden. Was allein die Restaurants in unserem kleinen Samaipata an Glasmüll produzieren, ist erschreckend.
Elvira hat sich nun eine Glasschneidemaschine gekauft (das dreieckige Ding auf dem Tisch) und fertigt nun Gefäße aller Art mit Abziehbild oder Gravur, natürlich auch auf Wunsch und Bestellung.
Wenigstens ein kleiner Beitrag gegen die Müllberge

DARTS!

Auch unsere bolivianischen Freunde lernen das britische Pfeilwurfspiel immer mehr zu schätzen. Das Männerteam, hier Mario und ich, hat eine sagenhafte Silbermedaille erstritten. Das Frauenteam ist nur zur Hälfte abgebildet, Elvira hat fotografiert.
Die haben allerdings Gold geholt.
Grummel
So kann man schon mal strahlen, wenn man das erste Mal im Leben DARTS spielt und gleich mal mit einem Doppelbull das Spiel entscheidet

Mariana hat sich solange lieber mit YENGA beschäftigt

Bella und Apollo immer dabei, gerade bei der Vorbereitung

Spielend lernen

Das Foto ist schon ein ganz paar Jahre alt, das war noch damals in Cochabamba, und hier in Samaipata sind wir ja auch schon fast 7 Jahre. Aber wir machen es immer noch genauso: spielen und dabei Deutsch lernen

Und jawoll, warum soll das nicht auch bei Backgammon gehen

Tropenhelme

Wenn die Sonne hier im Sommer (November bis März) scheint – diese Saison ja nicht so viel – ist das die richtige Kopfbedeckung, wie uns Elvira hier demonstriert