Das ist einer unserer zwei Schuster hier im Neuen Markt. Strom und Licht mal eben abgegriffen, und mit Minimalismus den Lebensunterhalt sichern.
Sollte uns allen vielleicht ein Denkanstoß für 2026 und Folgejahre sein. Konsum war gestern – jetzt kommt das Klima und wird uns eh so manches wegnehmen
Archiv des Autors: jefe
Restlose Verwertung der Lebensmittel
Aus den Fleischresten des Fondue (siehe unten voriger Eintrag) wurde meine berühmte Gulaschsuppe, die Mahlzeit des 1. Weihnachtsfeiertages. Den (geringen) Verschnitt an Muskelhaut, Sehnen und Fettstückchen mit den zwangsläufig daran befindlichen guten Fleischstückchen hatten die Hunde schon Heiligabend bekommen und sichtlich genossen
Aus den Soßen und anderen Resten wurde am nächsten Tage noch eine wunderbare Taco-Mahlzeit.
Jeglicher Verschnitt aus Gemüse, Salat und Co ging an unsere Hühner. Wir haben NICHTS aus dem Lebensmittel-Einkauf für Weihnachten in den Abfall gegeben, und darauf sind wir durchaus ein bißchen stolz. Zwei Dosen mußten wir öffnen. Die befinden sich aber im Recycling-Karton und werden später für 20 Bs/kg an den Recycler verkauft. Das ist nicht viel Geld, aber wichtig ist: wenn der dafür bezahlt, dann verwertet er die auch sachgerecht, hier bezahlt keiner und wirft es dann in die Landschaft
Fondue MUSS sein an Weihnachten

Findet auch unser kleiner Steingartenkaktus, der pünktlich blüht
Jahrhundertunwetter die Zweite
Jahrhunderte sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jetzt laufen sie nach Journalistensprachgebrauch schon in vier Wochen ab. Die Orte Achira und El Torno haben schwere Schäden, jetzt hat es vier Wochen später auch Bermejo und vor allem unsere einzige Straße (Ruta 7) in die Großstadt Santa Cruz erwischt. Denke, Fotos und Film sprechen für sich.
Bitte sehen Sie auch die Einträge von Vorjahren. Offenbar müssen wir jetzt ständig mit solchen Wiederholungen rechnen
60 und 60
Ja, ich wurde 60. Mariana aber auch: 60 Monate.
Mariana ist externes Kindergartenkind bei uns
Natürlich sollte die Kleine auch am Abend dabei sein, war aber von ihrem großen Kindergeburtstag so müde, daß sie lieber tief und fest bei ihrer Tante schlief. Ihre Eltern Sandra und Mario kamen aber zur Abendfeier
Ein weiterer Stuhl mußte freibleiben, bekam aber ein Gedenk-Gedeck. Mein Freund Nico war vergangenen Montag plötzlich an einem Diabetischen Schock verstorben. Er wurde nur 44 Jahre alt


Trotz Klimakatastrophen, Tod und Leid – das Leben muß auch gefeiert werden!
Nicht nur meines, gerade auch das junge!
Zu Weihnachten in eigener Sache
Noch winziger
Unwetterkatastrophe
Um es vorwegzunehmen: unser Hof ist wenig betroffen. Aber unsere ehemaligen Schützlinge unten am Fluß und viele Nachbarn haben viel, einige fast alles verloren. Hier die Straße nach Santa Cruz. Verträumt am Autoradio zu spielen führt direkt zur Testamentseröffnung

Notküche und Notaufnahme in einem kommunalen Gebäude
Links die Kirche und das Schulhaus. Weiter nach rechts steht nichts mehr
Nothilfe, wenigstens ein paar Windeln. Man weiß nicht genau, wo man anfangen soll
Das war der Aufruf. Viele sind ihm gefolgt
Das war vorher ein recht dünner, ruhiger Fluß
Und das haben die Fluten angerichtet
Hier erzählt uns Silvia, was mit dem Haus einer Familie in Achira passiert ist
Und hier, wie die nur leicht beschädigte Kirche zum ersten Notaufnahmelager wurde
Es gab auch noch ein lebensgefährliches Gasleck. Das ist behoben, aber Cuevas mußte komplett evakuiert werden. Alle waren hier bei uns im Ort







