Bisher der größte Einzelkauf. Direkt mal 1000 Dollar rausgepfeffert (danke, liebe Spender). Ein Vermögen für Bolivianer. Wir brauchen die jetzt aber für Haus 4, die liegen da nicht lange im Hof im Wege rum
Archiv des Autors: jefe
10 Jahre in Bolivien
Es wird ein Fundament!
Schade, daß die ganze Arbeit von über drei Monaten später einfach unter dem Fußboden verschwindet und niemand mehr das sehen kann.
Aber gut, dafür kommt das Haus auch nicht den Hang herunter und bleibt auch bei kleineren Erdbeben in Form.
Das werden neun Zimmer und ein Stauraum. Damit müßten wir in Zukunft alles wuppen können.
Im Moment geht fast alles Geld in den Bau, Bauherren (-damen? *innen?) kennen das. Unsere derzeit acht Schützlinge werden trotzdem auf Spur gehalten. Nur darum geht es ja schließlich, der neue Wohnraum soll ja auch nicht den Nachbarn beeindrucken (der übrigens eh der Bauleiter ist), sondern neue Zuflucht für die bieten, die es dringend brauchen
Schwer erkältet
Wieso erkältet. Ist doch Juni, und alle Oberforsträte schlagen schon wieder Alarm, daß die Harzfichte nur noch Staub über die Wurzeln einsaugt.
Denkfehler!
Hier ist die Südhalbkugel, tiefster Winter, wir haben gerade die kältesten Nächte des Jahres bis zum Gefrierpunkt.
Und gar keine Heizungen (Herr Habeck!)
Unterstützerteam des Monats
Das ist ein Großteil der Kollegen/-innen der Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzlei HAAS und Kollegen GmbH in Eschborn bei Frankfurt am Main (www.haas-eschborn.de). Seit vielen Jahren in kleinen, aber zuweilen auch in großen Dingen sehr hilfreich für unser Projekt. Dafür war jetzt doch endlich einmal mehr als (nur) ein Dankesmail fällig. Zur wöchentlichen Lagebesprechung gab es mal ein leckeres Frühstück dazu. Selbstverständlich NICHT aus Spendengeldern!
Gründer und Seniorchef Frank P. Haas. Übrigens auch seit vielen Jahren einer meiner besten Freunde
Ein Gast im Reisighaufen
Das ist der Schnitt von Gesträuch, welches für die Bauarbeiten zunächst weichen mußte. Das wird aber wieder wachsen und Mauern schön grün zudecken. Hier der Blick von hinten. Schauen Sie mal genau hin…
Eine Hühnermami, auch schon hier auf unserem Hof geboren, hat sich eine Bruthöhle im Reisighaufen gebaut! Mit bequemer Schnabelauflage. Als sie mal austreten ging, kamen sechs Eier zum Vorschein. Ist doch was.
Mahnt aber auch: bevor der durchgetrocknete Reisighaufen verfeuert wird, um Düngerasche für die neuen Pflanzen zu gewinnen, ist er einmal komplett umzuschichten. Damit freundliche Bewohner noch rechtzeitig umziehen können….
Marcelina!
Holzschuppen und Gartenwasserhahn an neuer Bella-Mauer
Wenn schon alles Baustelle ist, dann können auch kleinere Sachen gleich mitgemacht werden. Hier an der höchsten Stelle des Grundstücks der neue Holz- und Materialschuppen
Und davor der neue Gartenwasserhahn. Von oben gießt sich eben alles viel leichter. Wenn die Bauarbeiten fertig sind, wird der Obst- /Gemüse- und Kräutergarten kräftig ergänzt
Hilda!
Eine neue Kandidatin aus den Kinderheimen könnte Hilda sein. Wir machen gerade mit ihr den Talent- und Eignungstest. Damit haben wir Zeit, und so hat sie vier Wochen lang für sich Listen geschrieben. Demnächst kommt sie auf einen selbstgebackenen Zuckerkuchen (Omas Rezept) vorbei, und dann schauen wir mal. Berichten weiter…
Schöne normannische Löcher (im Regen)

Zitat aus: Asterix und die Normannen
Der zweistöckige Hauskomplex 4 wird am Hang stark verankert. Diese 1,20 tiefen quadratischen Löcher werden mit Beton gefüllt und miteinander verklammert. Darauf ruht dann die gegossene Platte.
Knochenarbeit
Nachtrag:
Ein für Ende Mai ungewöhnlich starker Regen hat das alles vollgefüllt und ziemlich beschädigt. Musste freigepumpt (-eimert) werden.
Das ist sozusagen das Unter-Fundament, mit Stahlbeton-Klammern verbundene Gußsockel werden das
So sah der Hof mal wieder aus, als wir das Wasser heraus hatten. Ist dieses Jahr so, trägt sich in die Häuser, auch durch Bella, kann man nicht viel machen. Geplant ist, daß im November die Dächer drauf sind – dann ist das alles wieder besser



