Abi und 18 in einer Nacht

Unsere Sandra hatte eine große Nacht: am 11. war ihre Abifeier, pünktlich um Mitternacht wurde sie 18! Leider alles zu Hause unter AHA-Regeln. Sie grüßt auch unser Vereinsmitglied Clarissa Evers, die am selben Tag hat und zwei oder drei … na, Sie wissen schon … Glückwunsch auch von dieser Stelle. Dieser Gruß wurde übrigens das erste Mal schon vor sieben Jahren ausgerichtet … Wahnsinn… schauen Sie bitte mal im Archiv hier Dezember 2014 (damals sehr viele Einträge)….

Und auch Juniorchefin Elvira hat mit einem vollen Jahr Verspätung wegen dieses Corona-Käses nun endlich ihr Abizeugnis in Händen. Und ihre Maske, und da sieht man schon: einen großen Abiball gibt es nicht. Obwohl sie geimpft ist. Aber die Segnung des Impfens begreift ja nicht jede/r und tut das damit (nicht nur) unseren Kindern an.

Auch egal. Dieser Massnahmenkram wird irgendwann gehen oder gegangen.

Was wir gelernt haben, bis zum letzten Atemzug nicht

Dachziegel geramscht

Die gute alte Tacomita wird hoffentlich lebenslang mein Lieblingsauto blieben. Die Dachziegel kamen direkt von einem Laster, der von Santa Cruz hochkam. Die Situation ist zwar nicht so DDR-organisationsmässig wie 2020 (siehe dort im Archiv), aber es gibt eben nicht immer alles, zu viele sind schon pleite

Und da kommen sie hin! Die Dachlatten (in Mairana organisiert) sind übrigens aus Ajo. Das heißt Knoblauch. Das Holz riecht so, da gehen die Viecher nicht rein😖😊

Hier herrscht seit gestern faktische Impfpflicht. Nicht mehr nur Klinikpersonal, Polizei, Verwaltung und Co., jetzt auch alle, die irgendwie auch nur im Entferntesten mit Touristik und Transport zu tun haben. Impfpflicht für alle und jeden ist nur noch einen Steinwurf weit weg. Es gibt schon Fälle von Omikron in Santa Cruz. Da braucht man keine Kristallkugel

Mehrzweckmauer gegen Wasser

Diese Mauer leitet einerseits das Oberflächenwasser vom Mädchenhaus weg. Man sieht schon vorne links den Abfluss, den machen wir noch schöner. Andererseits wird sie die Tragmauer für die Dachverlängerung in den Hang. Dadurch entsteht ein trockener „Schuhkasten“, den die Mädchen mitnutzen können. Und eine Wäscheleine können wir da auch spannen, damit Handtücher und Co. nicht im Hause trocknen müssen

Das Wasser geht künftig in diese Rinne zum Ablauf nach vorne in den Hof. Das wird vermutlich genügen, um künftig Wasser im Haus 2 zu verhindern

Gegen den Wasserdruck vom Hang

Unser Haus 2 (Mädchenhaus) hatte in der letzten Regenzeit mit Wasser zu kämpfen. Einerseits drückte das eingesickerte Regenwasser vom Hang, zweitens kam das Oberflächenwasser zu Besuch, und drittens ist das Dach hangseitig zu kurz, das Regenwasser fiel auf den Umlauf und stieg oft rasch an. Massnahmen:
1) Drainagen gezogen, die das Wasser vom Mädchenhaus ableiten helfen
2) Stützmauer, die zugleich Oberflächenwasser abhält und die Dachverlängerung in Richtung Hang tragen soll. Die dadurch geschützte Fläche werden wir gleich mal asphaltieren, da entsteht ein trockener Raum für Schuhe, nasse Klamotten usw.
Fotos nach Fertigstellung folgen

Gut, dass wir die 4 letzten Schränke hier noch nicht eingebaut haben. Das ist jetzt trockengelegt und wird in Kürze neu verputzt – dann kommen auch bald die Schränke

Nein, die Mauer schaut nicht böse. Am Ende der Drainagen sind jetzt solche Löcher in der Hofumlaufmauer. Das nimmt Wasserdruck aus dem Hang

Weitersondieren, mal ohne auf Ampeln zu achten

Juniorchefin Elvira führt weiterhin Gespräche. Auch wenn es schon wieder in den Sternen steht, ob es 2022 endlich wieder normal angehen kann – was sollen wir denn auch sonst machen …

… außer Baden natürlich. Auch in diesem Jahr ist der November wieder einer der heißesten Monate

Tatiana ist auch jetzt da

Meine Große (rechts) ist jetzt auch bei uns in Samaipata. Ihre Reise hierher war abenteuerlich. Ausbruch aus der unsinnigen Quarantäne im kontaminierten Cochabamba (als Geimpfte!), Umgehung von politischen Blockaden der Zufahrtsstraße zu Fuß über Feld mit Gepäck, warten auf neuen Bus hinter der Blockade… solchen Irrsinn können Sie sich in Deutschland wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Egal, sie ist hier.

Und nach einer ordentlichen Käsepizza ist eh alles vergessen.

Grinsemichel links: unsere Elvira

Halloween und andere Heimsuchungen

Natürlich möchten auch bolivianische Kinder „Süßes oder Saures“ – eher Süßes, der Coronamist war ja schon für 20 weitere Jahre sauer genug für sie. Hier machen sie es mit wenig Geld, aber Phantasie, und vor allem: sie essen die Süßigkeiten mit Genuss, sammeln nicht nur und schmeißen dann weg wie in den Überflussgebieten dieser Welt