Fahrschule – auch privat organisiert

In Deutschland undenkbar, in vielen anderen Ländern – auch hier in Bolivien – völlig normal. Das Fahren wird dem Nachwuchs selber beigebracht. Hier in Bolivien dürfen sie sogar mit dem eigenen Auto zur Fahrprüfung kommen und damit die Fahrprobe ablegen. Na, denn mal ran. Für meine drei Großen ist es diesen März soweit. Und jetzt mal Hand auf’s Herz: wem war am Anfang Rückwärts Einparken und Anfahren am Berg schon in die Wiege gesungen, und wer hat nicht beim ersten Slalom knirschend einen Pylon plattgefahren…

 

 

Regenzeit 2019

Nein, das ist nicht der Forellenweiher mit Wasserablaß. Das sind unsere Straßen im Februar, auch dieses Jahr wieder. Die Straße ist ein Fluß, die Kanalisation funktioniert umgekehrt: das Wasser drückt von unten hoch, schwere Betondeckel tanzen auf Fontänen. Vorne ist kein Binsenstrauch, das sind die Regentropfen, schwer und von der Kamera nicht ignorierbar. Noch zwei, drei Wochen, dann haben wir es hoffentlich relativ schadlos überstanden… nicht so wie letztes Jahr (siehe Februar 2018 links…)

Deutsch – bolivianische Interaktion

Deutsche Spitzenunternehmen beginnen, auch den bolivianischen Markt zu entdecken. Aufgrund der extremen Licht- und UV-Verhältnisse ist es hier eh an der Zeit, die mit Abstand weltbesten Brillengläser einzuführen. Dr. Jhimmy Viscarra, der vermutlich beste Optiker Boliviens, auf jeden Fall Cochabambas, ist ein Freund von mir. Er half mir schon mit Zeiss-Glaesern für meine Sonderanforderungen, als die noch gar nicht in Bolivien zu bekommen waren – er brachte sie von einer Konferenz in Buenos Aires mit. Damit war ich der erste Zeiss-Kunde in Bolivien. Und es gab ihm eine Idee. Heute wurde er offiziell erster zertifizierter Zeiss-Optiker in Bolivien, was man nicht einfach so wird und was mit kräftigen Investitionen verbunden ist. Zum Marktstart war ich mit meinen Töchtern eingeladen.
Und jetzt rechnen wir mal Eins und Eins zusammen. Deutsche Firmen kommen nach Bolivien. Meine Kinder lernen alle Deutsch. Wir sind vom ersten Moment an mit den Spitzenkräften vor Ort in Kontakt. Naaaa?

Und es kam (fast) noch besser. Am Ende der Präsentation wurde ich (für mich völlig überraschend) auf die Bühne gebeten. Ich wurde interviewt und konnte vor allen Zeitungen und drei Fernsehsendern von unserer CASA erzählen und was wir noch so brauchen. Schon das kann ja nicht schaden. Und dann schenkte man mir als erstem Kunden eine komplette Zeiss – Brille mit allerneuester Glas-Technologie und künftiger Individualanpassung. Und Jhimmy sagte: „Klar, Du hast ja schon zwei. Komm mit einer Deiner Ziehtöchter, dann machen wir das für sie.“ Die Dinger sind neben allem anderen auch kratz- und schlagfest. Also, wenn das nichts ist…

Sterne – Küche

Gut, nicht das Allerwichtigste, so ein Nachtisch, aber das Tüpfelchen auf dem I. Montag gehen Universität und Schule wieder los, und wir haben noch einmal gekocht und zubereitet. Dieser Nachtisch aus Vanilleeis, Erdbeerpüree, bolivianischen Keksen (wie unsere Prinzenrolle, gibt es hier in Inversfarben und verschiedenen Größen) heißer Schokolade und ein bißchen Karamel war schon ein kleiner Hit….

Sonntag im Eukalyptuswald

Ein gepflegter Naturpark, sogar mit Mülleimern, wie man sieht – nicht so alltäglich in Bolivien. Für den Sonntagsspaziergang mit Hund ideal. Es handelt sich um den Park Pairumani, in dem wir kürzlich auch Campingerfahrungen gesammelt haben (siehe Oktober 2018). Sogar Bellas schwarzer Kumpel von damals war wieder da und kam gleich mal mit auf Tour….

… und kann Bella jetzt auch an der Leine führen. Ist doch was

Geschafft: alle groß

Seit heute, dem 27.12.2018, ist auch die letzte meiner 5 „angelitos“ aus Candelaria, nach bolivianischen Bräuchen „groß“ und kein Kind mehr: Nayeli wurde 15. Hier ein aktuelles Selfie von ihr, das mögen die jungen Leute hier genauso wie in Deutschland. Das Mona-Lisa-Lächeln gelingt ihr wirklich schon ganz prima…

Unsere Sandra nun auch 15

Nun sind schon vier von meinen großen Fünf in Candelaria Señoritas. Am 12.12.2018 wurde Sandra 15, oben ein tagaktuelles Foto. Unser sehr aktives Vereinsmitglied Clarissa hat ja, wie immer, am selben Tag Geburtstag (sie ist etwa 2 oder 3 Jahre älter), Glückwunsch auch von hier aus. Die beiden haben sich gegenseitig grüßen lassen. Was sie nun auch persönlich machen könnten: Sandra hat seit heute ein Handy und WhatsApp. Woran man wieder einmal sieht, was der 15. Geburtstag für ein bolivianisches Mädchen noch immer bedeutet…

Erneute Wassereinbrüche

Es drückt einfach von allen Seiten hoch, die Kombination „Hoher Grundwasserspiegel“ nach Schlagregen und „Marode Kanalisation“ ist eine ungute … fraglich, wie lange dieses Haus noch überlebt… und schon wieder sind zwei Mädchen ausgelagert

Die Küche wird gleich von zwei Seiten – kleinen Außenhöfen – versorgt. Es muss bei Regenvorhersage wieder eine Flitschenwache her – rausschieben oder -eimern so viel wie geht. Wollte ich die marode Kanalisation unterm Haus reinigen, müsste ich die Betonplatte aufreißen. Käme einem Quasi-Abriß gleich. Diese metallenen „schlagenden“ Schläuche einzuführen, funktioniert hier nicht. Danach wäre das Rohrsystem ein Scherbenhaufen, und das wäre noch schlimmer

Nach dem Flitschen-Kampf. Ja, kann denn der nicht richtig saubermachen? Doch, kann er. Mit Reiniger und einem Schluck Chlor geht das weg. Bloß wozu, wenn die nächste Regenansage nur drei Stunden Zeit gibt…

Bitte helfen Sie weiterhin! Auch ohne jede Eigenspende bei den Weihnachtseinkäufen über amazon-smile oder Bildungsspender. Alles Nähere oben unter dem Button „Danke!….