Hinten die Anden, hier bis über 5.000 Meter hoch, ein Gewitter im Hochtalkessel, und ein Regenbogen über unserem Haus. Es ist schon sehr schön hier
Frohe Ostern!
Immer wieder: Salar de Uyuni
Tag des Meerzuganges und Tag von Candelaria
Jedes Jahr am 23. März erinnert Bolivien feierlich (und feiernd) an seinen Anspruch auf Zugang zum Pazifik, den es im 19. Jahrhundert an Chile verloren hat – und seitdem ziemlich entbehrt. Gleichzeitig feiert CANDELARIA seine Gründung. Und so geht es ziemlich rund da oben.
Die Mädchen – hier Alicia und Sandra – flechten sich schönen Schmuck in die Haare
Es wird ein ziemlich knackiges Motorradrennen im Dorf organisiert. Hier der Start der 350 ccm-Klasse. Die „42“ war mein Favorit – und gewann tatsächlich und ich damit umgerechnet etwa 10 EUR. Kleingeld? Freut trotzdem diebisch.
42 führt. Was sagen Sie? Streckenposten? Reifenstapel? Absperrung? In welchem Land, erinnern wir uns, sind wir denn? Die Leitplanken für die Linkskurve in die Zielgerade wären wir gewesen… die Kinder waren sicher auf dem Dach. Ich in jener Kurve.
Sehr bolivianisch: die Pferde grasen direkt an der Rennstrecke und stören sich überhaupt nicht an dem Krach und Staub. Sehen Sie „42“ in der Bildmitte vorbeikacheln?
Zurück zur Sache mit dem Meer. Die Kinder spielten wie immer gern am / im Wasser
Auch er macht sich für den Zugang zum Meer stark
Tag des Vaters 2015
Bio-Unterricht anschaulich
Besser als jedes Biologie-Schulbuch:
Raus in die Natur und Erfahrungen machen.
An den Hängen der Anden ist Pfützenbildung rar – dort, wo sich in der Fläche nach Starkregen bleibende Lachen bilden, sind die Froschmamas und laichen, was das Zeug hält. Langsam versickert das Wasser… manche Restgewässer scheinen vor Kaulquappen zu „kochen“…
Ein Griff von Kinderhänden und die Hand ist voll. Obwohl Kaulquappen ja eigentlich wieselflink und glitschig sind… aber bei der Masse…
… in größeres Wasser gerettet. In aller Welt haben Kinder ein großes Herz für Tiere.
Kurios: Karneval geht nach Aschermittwoch weiter
Sonntag NACH Aschermittwoch: offizieller Umzug in Colomi. Die Straßen platschnass – nicht vom Regen, es schien die Sonne. Naß von diesem Wasserbombengewerfe halt…
Erst waren wir ahnungslos .. dann nass, insbesondere unsere hübsche Noemi, die die Burschen anzieht (die Größte rechts neben mir im Bild)…
… wozu hat man Kalter-Kriegs-Erfahrung… Aufrüsten! Sowohl in der Abwehr, als auch in der Bewaffnung. Ganz rechts Noemi schöpft besonders neue, gute Laune…
Bettenspende die Sechste
Jetzt kommen auch unsere Kleinsten zum Zuge. Hier der kleine Rimer in seinem nagelneuen transportablen und höhenverstellbaren Kinderbett. Wir erinnern uns: bis November schliefen sowohl seine Schwester Rosemary (rechts) als auch er im Bett der Mutter Augustina. Die beiden danken der lieben Familie Leucht aus Werder für ihre neue Schlaffreiheit. Und Mama Augustina schließt sich an, sagte sie später und schenkte uns noch zwei Kilo dieser wunderbaren Hochlandkartoffeln aus eigenem Anbau. Kann ich Ihnen leider nicht sinnvoll (teuer!) per Post schicken, Frau Leucht. Aber keine Sorge, bei uns werden die Kartoffeln (nur etwa Pflaumengröße und tatsächlich lila Einfärbungen) nicht schlecht, sie sind neben Reis Nahrungsmittel Nummer 1 – und übrigens keine „Dickmacher“, sie werden mit Schale gegessen und sind ein sehr wertvolles, mineral- und vitaminreiches Lebensmittel… 🙂
Die Kinderbetten sind etwa zwei Jahre bei demselben Kind. Dann werden sie an die nächste Familie mit Baby weitergegeben. Ich habe noch ein bißchen Reserve übrig. Wachsen z.B. Leslie und Rimer aus den Bettchen heraus, bringen wir ein normales Holzbett für sie hoch. So wie unten für Yasmin. Müssen ja nicht gleich das ganze Geld nach der Gießkannenmethode ausgeben, wenn eine vernünftige Zukunftsplanung die deutlich bessere Alternative ist.
Hier, lieber Oliver, das Beispiel dafür. Unsere Yasmin mussten wir so langsam in ihr Babybett falten. Jetzt nicht mehr. Im Hintergrund ihr nagelneues Holzbett (sie sitzt drauf, Leslie steht drauf). Das kann sie bis zur Rente nutzen. Ihre kleine Schwester Leslie verlässt heute das Bett der Mutter Nancy (rechts) und schläft in Yasmins Babybett (vorne). Alle danken begeistert für die neue Schlafqualität

















