Archiv des Autors: jefe
Camping – Naturerfahrung
Zelten gehen ist eindeutig authentischer hier in Bolivien. Keine Abgrenzungen, keine Beschränkungen, keine Zäune, und vor allem keine lärmenden Vollpfosten als Nachbarn: es gibt nämlich keine
Ausflüge in die wilde Natur, mit Hund (unsere Bella)
Chichi sollte mal wieder nachweisen, daß sein Fell auch weiß ist. Er ist schon 14, aber noch erstaunlich fit
Lagerfeuer, Würstchen und Marshmallows. Heißt ja schließlich Leben, das Theater hier, und nicht Batik-Gouvernantenbelehrungs-Wundertüte
Morgens kam ein kleiner Junge zu Fuß (!) unten aus dem Tal und wollte den versprengten Campern Brot, Eis und Cola verkaufen. Da hatte der kleine Kerl schon eine halbe Reinhold-Messner-Nummer hinter sich. Klar haben wir gekauft. Und meine wunderbare Tochter Elvira machte gleich einen Teller für ihn fertig, damit er sich stärken konnte. Immer der Moment, wo mein Herz überläuft.
Grundsatz: in der Wildnis essen ALLE (einschließlich Hunde und Katze) oder keiner. Fertig, aus
Zubereiten lernen – mit weiter Zukunftsperspektive
Zwei Fliegen mit acht Klappen schlagen oder so ähnlich. Tati muß in ihrem Studiengang „Hotelwesen und Touristik“ auch alles über die Küche und Speisenpräsentation lernen. Dafür muß sie zuweilen zu Hause vorbereiten und Präsentation dazu erstellen. Gut, dann eben das Haus zur Verfügung gestellt, aber gleich alle ran. Schließlich wollen wir später alle in der Touristikbranche ein gutes Auskommen haben (ich nicht mehr so sehr, aber die Kinder um so mehr).
Die Masse für original „Berliner Buletten“. Wir lieben sie alle (die Buletten)
… noch weiß in der Pfanne …
… dann, weil auch morgen in der Uni vorzustellen, auf Küchentuch entfettet. Genußkugeln…
Gute Zutaten und Zubereitung ist das Eine. Die Mädchen lernen auch, daß gute Präsentation sehr appetitlich ist. Und Arbeit bedeutet. Die der Kunde oder eben der Gast sehr schätzt. Es ist längst Nacht geworden, aber alle trällern vor sich hin und sind dabei…
….Caro am Ende todmüde, aber sehr zufrieden mit sich und allen. So zu arbeiten, könne sie sich vorstellen. Na also. Nein, ich verschwende hier meine Zeit nicht, ganz sicher nicht
Volle Punktzahl bei der Präsentation am Folgetage. Das Plastikgeschirr in der Mitte hätte natürlich aus dem Bild verschwinden müssen, aber man kann ja nicht alles gleich 100% richtig können, und die bolivianischen Profs stört das eh nicht, das sind auch so Plastik-Verharmloser. Gut, machen wir später anders. Jedenfalls haben alle Studenten mal so richtig lecker gegessen, nicht immer so eine Fettsuppe an der Ecke für ein paar Pesos… haben sie verdient. Der Topf rote Creme in der Mitte ist übrigens Avogado-Creme, mexikanisch Guacamole. Hier in Bolivien ist der Tomatenanteil höher, und sie ist auch schärfer. Aber trotzdem „zum Reinsetzen“ …. unverschämt lecker … die Brote sind mit Olivenöl und Käse überbachen … bruscetta … die Spießchen sind Käse – Oliven – oder Hühnchen – Tomaten – Spießchen…. aus dem Rest der Hühnchen wurden (vorne) Chips gemacht…
Inkallajta – Ausgrabungsstätten besuchen
Auf dem Weg nach Inkallajta kommt man in Tiraque vorbei. Ein müdes Dorf, aber dessen Friedhof ist wie eine eigene Stadt der Toten
Natürlich hieß der Ort nicht „Inkallajta“, also Ort der Inkas. Jene schrieben nun mal nicht dauerhaft, wir wissen nichts von deren Bezeichnungen. Aber die Ausgrabungen bringen immer mehr Erstaunliches zu Tage….
Was sagen uns diese Farben?
Angostura – unser Süd (ß) wasserbecken
Dies ist der lebenswichtige Natursee im Süden Cochabambas, die Angostura. Das Wasser ist sauberer, als es aussieht, denn Wassersport aller Art wühlt den vulkanischen Grund immmer wieder auf. Gefiltert kommt auch dies Wasser in die Stadtversorgung. Und es ist ein schöner Wochenend-Ausflugsplatz mit Kind und Hund
Es gibt auch gute Ideen, wie dieses kleine Restaurant
Die Mädchen inspizieren die Wasserqualität. Es riecht auch viel frischer, als es aussieht. Ich selbst habe die Angostura 2016 smaragdfarben gesehen. Da galt zwei Wochen ein Wassersportverbot
Deutschkurs geht nahezu täglich weiter
Der Geburtstagsmonat in Candelaria
Bolivianische Kindergesichter 24
Tarata
Meine Älteste beginnt heute das 2. Semester für Touristik und Hotellerie. Da ist sie gehalten, die touristischen Sehenswürdigkeiten auch zu kennen. Gut, dann gleich das Auto vollmachen und mit allen ins Umland! Tarata ist ein koloniales Städtchen, das noch nicht vom Beton-Neubauwahn weggefegt ist. Bis zu 200 Jahre alte, hübsche Gebäude ziehen Einheimische und Touristen an

Der Bahnhofschef ist allerdings schon genauso tot wie vermutlich seine Nachkommengeneration. Warum man vor nun schon langer Zeit fast den gesamten Eisenbahnverkehr in einem Land eingestellt hat, das nicht mal über deckenden Flußverkehr oder so etwas wie ein ausgebautes Straßennetz verfügt … tja…..
(siehe bitte auch links Dezember 2016 ganz unten zum Thema Geisterbahnhöfe, dort Cochabamba)
Spiel mir das Lied vom Tod … iiie-ke, iiieke,….. bssss… puchchch… ein roter Mantel weht im Wind, verdeckt von wirbelndem Staub. Die anderen liegen in selbigem
Unsere Alicia schon 16
Schon manchmal gespenstisch, wie die Zeit fliegt: die „Älteste“ unserer Kindergruppe (Kinder?) in Candelaria, unsere Alicia, ist heute (22.7.2018) 16 Jahre alt geworden. Sie hat ein besonderes Talent dafür, klassische bolivianische Kleidung und Modernes hübsch zu kombinieren. Und ihre erste Liebe auch schon hinter sich. Es ist pure Wonne, sie aufwachsen und AUFBLÜHEN zu sehen






















