Also, mit dem Stirn-Punkt und der Handhaltung könnte man es ja fast glauben – der Ganges sei nicht fern – oder ?
Archiv des Autors: jefe
Kindergesichter Boliviens 10
Doppelfest oben in Colomi / Candelaria
Elvira feiert ihren Geburtstag zweimal: unten bei uns in der Stadt und oben mit den Freunden in Candelaria. Da ist es einfacher, aber trotzdem schöner: handgemachte kleine Kuchen sind einfach irgendwie liebevoller
Nun ist meine Elvira (in grell) auch schon 16
Mit einigen Freunden auf dem Zentralplatz von Colomi
Dann ins Riesenrad auf dem jährlichen Volksfest der „Virgen Rosario“ (wer hier so alles angeblich Jungfrau geblieben ist…), hier rechts mit Rosemary
Blick aus Riesenrad auf Colomi (Foto: Elvira)
Sieh an! Dieses Jahr wollten auch die Jungs mal
Ansonsten sind eher die Klassiker gefragt. Hier Choco und Noel…
… ein paar Tische weiter Alex und Gustavo.
Für die größeren Mädchen unverzichtbar: das Trampolin. Davon sprechen sie schon im Auto. Der ganze Festbereich heißt bei ihnen nur „Trampolin“
Hier sind wieder alle gleich: der schnelle Tisch mit dem fliegenden Puck. Haben gleich drei gemietet und ordentlich gezockt
Etwas kleinkindgerechter: Yasmin und Leslie im Rundflug
Oder auf der Rutsch-Hüpfburg. Oben links Leslie, die zum ersten Mal da runterrutschte, und rechts oben Yasmin (eiskalter Rutschprofi)
Kindergesichter Boliviens 9
Erstkommunion Lizeth (und Aydet)
Zwar ist Bolivien dem Verfassungspapier gemäß ein säkularer Staat, aber auf demselben Papier steht ja auch, dass Frauen die gleichen Rechte haben und nicht mehr vergewaltigt oder sonstwie mißbraucht werden. Was könnte man da herzlich lachen, wenn einem die Realität nicht die Bitternis bezüglich dessen so handstark um die Ohren hauen würde. Also nutze ich die kirchenrechtlichen Patenschaften, um einen faktisch akzeptierten Fürsorgestatus für die Heimmädchen einnehmen zu können. Not macht eben erfinderisch
… und ihre kleine Schwester Aydet.
Später bei uns daheim wurde es lustiger …
.. so sehen die beiden Schwestern übrigens „zivil“ aus.
Und das ist der Moment, den ich auch nach all den Jahren Bolivien noch immer schlicht hasse. „Meine“ Kinder wieder ins Heim zurückbringen zu müssen. Und dabei auch noch stark und fröhlich erscheinen zu müssen. Auf der Fahrt nach Hause, wieder allein im Auto, wird´s dann schon mal feucht von innen im Brillengestell. Was soll man sich da schämen.
Im Moment kann ich nichts (Legales, selbstverständlich) dagegen machen, sie zurückbringen zu müssen.
Noch nicht. Wir arbeiten dran
Schneiderarbeiten im Hause
Kleine Cholitas für Cochabamba
Etwas stilvoller als das Gelärme auf den Straßen: für den Hohen Ehrentag Cochabambas (14. September) bilden kleine Töchter von Freunden auf einer privaten Feier einen typischen Marktstand nach. Später haben sie alles auf einer Gala an den Tischen verteilt, es wurde fast alles aufgegessen, der Rest mit nach Hause genommen. In einem Land, wo immer noch Menschen auf der Straße oder auf dem Lande verhungern, gilt Speise als bloßer Schmuck als Frevel
Geburtstag von Noemi
2. September 2016. Noemi wurde 19. Nach ihrer Schneiderschule sind wir hoch nach Candelaria gefahren, damit sie (mit uns und) mit ihrer Familie feiern konnte
Mit den beiden kleinsten Nichten
Am nächsten Morgen wieder Aufwärmfrühstück mit der Kindergruppe
Und wieder tolle Sachen aus dem deutschen Paket verteilt – danke, Birgit und Julia Kröhle
Mittags ist mir dann ein großer Teller vom mitgebrachten Nudelsalat aus der Hand geglitten. Auf einem Bauernhof aber kein Problem. Aufsammeln, raustragen – und diese beiden Kumpels feiern freudig mit











