Frohe Ostern!

Ostergruss_WebSie kennen die deutschen Bräuche ja:  Eier färben, Eier suchen, Osterfeuer. Hier ist das für alle neu – und spannend…

DSC02495Nette Kulturkombination: Deutsches Osterfeuer im Inka-Brotofen…

Eiersuche_1Sonntagmorgen: alles sucht mit Begeisterung, was in der Nacht auf dem ganzen Grundstück versteckt wurde…

Alles_gefundenAlles gefunden!

Immer wieder: Salar de Uyuni

Es wird immer eine bevorzugte Kurzreise bleiben, mit den Töchtern und Besuch zum größten und höchstgelegenen Salzsee der Welt. Wegen des schier unendlichen Weiß mit ungeahnten Perspektivmöglichkeiten…

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Tag des Meerzuganges und Tag von Candelaria

Jedes Jahr am 23. März erinnert Bolivien feierlich (und feiernd) an seinen Anspruch auf  Zugang zum Pazifik, den es im 19. Jahrhundert an Chile verloren hat – und seitdem ziemlich entbehrt. Gleichzeitig feiert CANDELARIA seine Gründung. Und so geht es ziemlich rund da oben.

DSC02308 DSC02310Die Mädchen – hier Alicia und Sandra – flechten sich schönen Schmuck in die Haare

DSC02321Es wird ein ziemlich knackiges Motorradrennen im Dorf organisiert. Hier der Start der 350 ccm-Klasse. Die „42“ war mein Favorit – und gewann tatsächlich und ich damit umgerechnet etwa 10 EUR. Kleingeld? Freut trotzdem diebisch.

DSC0232342 führt. Was sagen Sie? Streckenposten? Reifenstapel? Absperrung? In welchem Land, erinnern wir uns, sind wir denn? Die Leitplanken für die Linkskurve in die Zielgerade wären wir gewesen… die Kinder waren sicher auf dem Dach. Ich in jener Kurve.

DSC02334Sehr bolivianisch: die Pferde grasen direkt an der Rennstrecke und stören sich überhaupt nicht an dem Krach und Staub. Sehen Sie „42“ in der Bildmitte vorbeikacheln?

DSC02345 DSC02347Zurück zur Sache mit dem Meer. Die Kinder spielten wie immer gern am / im Wasser

DSC02307Auch er macht sich für den Zugang zum Meer stark

DSC02367Trocknen in der Sonne…

DSC02388… entspannen und ein bißchen Iphone-Kunde…

DSC02380… bei traumhaftem Anden- und Lagunenausblick

Bio-Unterricht anschaulich

Besser als jedes Biologie-Schulbuch:
Raus in die Natur und Erfahrungen machen.
An den Hängen der Anden ist Pfützenbildung rar – dort, wo sich in der Fläche nach Starkregen bleibende Lachen bilden, sind die Froschmamas und laichen, was das Zeug hält. Langsam versickert das Wasser… manche Restgewässer scheinen vor Kaulquappen zu „kochen“…

Kaulquappen_1Ein Griff von Kinderhänden und die Hand ist voll. Obwohl Kaulquappen ja eigentlich wieselflink und glitschig sind… aber bei der Masse…

Kaulquappen_2… in größeres Wasser gerettet. In aller Welt haben Kinder ein großes Herz für Tiere.

Kaulquappen_3

Kurios: Karneval geht nach Aschermittwoch weiter

Nachkarneval_3Sonntag NACH Aschermittwoch: offizieller Umzug in Colomi. Die Straßen platschnass – nicht vom Regen, es schien die Sonne. Naß von diesem Wasserbombengewerfe halt…

Nachkarneval_1Erst waren wir ahnungslos .. dann nass, insbesondere unsere hübsche Noemi, die die Burschen anzieht (die Größte rechts neben mir im Bild)…

Nachkarneval_2… wozu hat man Kalter-Kriegs-Erfahrung… Aufrüsten! Sowohl in der Abwehr, als auch in der Bewaffnung. Ganz rechts Noemi schöpft besonders neue, gute Laune…

Bettenspende die Sechste

Betten_LeuchtJetzt kommen auch unsere Kleinsten zum Zuge. Hier der kleine Rimer in seinem nagelneuen transportablen und höhenverstellbaren Kinderbett. Wir erinnern uns: bis November schliefen sowohl seine Schwester Rosemary (rechts) als auch er im Bett der Mutter Augustina. Die beiden danken der lieben Familie Leucht aus Werder für ihre neue Schlaffreiheit. Und Mama Augustina schließt sich an, sagte sie später und schenkte uns noch zwei Kilo dieser wunderbaren Hochlandkartoffeln aus eigenem Anbau. Kann ich Ihnen leider nicht sinnvoll (teuer!) per Post schicken, Frau Leucht. Aber keine Sorge, bei uns werden die Kartoffeln (nur etwa Pflaumengröße und tatsächlich lila Einfärbungen) nicht schlecht, sie sind neben Reis Nahrungsmittel Nummer 1 – und übrigens keine „Dickmacher“, sie werden mit Schale gegessen und sind ein sehr wertvolles, mineral- und vitaminreiches Lebensmittel… 🙂
Die Kinderbetten sind etwa zwei Jahre bei demselben Kind. Dann werden sie an die nächste Familie mit Baby weitergegeben. Ich habe noch ein bißchen Reserve übrig. Wachsen z.B. Leslie und Rimer aus den Bettchen heraus, bringen wir ein normales Holzbett für sie hoch. So wie unten für Yasmin. Müssen ja nicht gleich das ganze Geld nach der Gießkannenmethode ausgeben, wenn eine vernünftige Zukunftsplanung die deutlich bessere Alternative ist.

Betten_Henning_2Hier, lieber Oliver, das Beispiel dafür. Unsere Yasmin mussten wir so langsam in ihr Babybett falten. Jetzt nicht mehr. Im Hintergrund ihr nagelneues Holzbett (sie sitzt drauf, Leslie steht drauf). Das kann sie bis zur Rente nutzen. Ihre kleine Schwester Leslie verlässt heute das Bett der Mutter Nancy (rechts) und schläft in Yasmins Babybett (vorne). Alle danken begeistert für die neue Schlafqualität

Karneval im Hochlandregen

DSC02182Auch im Platzregen verzichten die Kinder nicht auf Karneval… wieso auch…

DSC02201… bemalen wir die Gesichter halt des öfteren…

DSC02196… oder sie verfließen eben …

DSC02199… zimperlich darf man hier in Karnevalszeiten eh nicht sein. Wasser und Schaum zirkulieren reichlich

Aus unserer Spezialitätenkarte

DSC00186Süß, nicht. Sie leben in Rudeln in den Häusern des Hochlandes. Allerdings muß ich Sie darauf hinweisen, dass sie bei Festtagen eine Attraktion darstellen .. auf den Tellern …

Bis dahin leben sie prima.

Andere Länder, andere Sitten