Ende der Regenzeit

Es hat sowohl „unten“ in Cochabamba (2.620 m) als auch endlich oben in Candelaria (3.315 m) aufgehört zu regnen. Es ist Winter, und in Candelaria ist es besonders frostig.

Candelaria im WinterDoch wer Fussball spielt oder mit unserer Bella herumrennt, dem ist auch nicht kalt.

Sumpf mit HeuTückisch: die Wiese wirkt trocken, doch in den immer noch schweren Boden aus der Regenzeit sinkt man schon mal knietief ein. Die Kinder amüsiert´s köstlich.

EispauseWelches Kind verzichtet schon auf ein köstliches Eis, bloß weil es draußen ein bißchen schattig ist.

Tag der Mütter 27.5.2015

Da ich ja so ein bißchen Mutter und Vater in einer Person bin, durchaus auch ein wenig mein Tag 😉

In der Schule der Mädchen war kein Unterricht, es wurde heute für die Mütter getanzt und gekocht.

Tanz DSCN5858 DSCN5860DSCN5854Juchhu, ich habe neue Fans 😉

Parilla_con_PilarDie deutsche Art zu grillen kommt unglaublich gut an. Viele Klassenkameraden/-innen der Mädchen hatten mich gebeten, sie hätten so viel davon gehört (siehe Blog „Party“). Aber gerne doch

Tiere, die uns begleiten 1

Die Töchter des Hauses haben beschlossen, dass hier auch die Tiere unserer Großfamilie vorzustellen sind, die uns ja allen so viel Freude machen.

Bella_Baby_1 Bella_am_BergUnangefochtene Nummer 1: unsere Bella. Kam als Achtwöchige zu uns. Vater: Bullmastiff, Mutter: Dobermann. Entsprechend griffig ist die Kleine, und weiß sehr wohl die Mädchen und das Haus zu verteidigen. In Ländern wie diesen wichtiger als in der alten Heimat. Hier noch mit 2 – 3 kg.

Bella_mit_BufeHeute hat Bella schon fast 13 kg. Da können – bei den Eltern – noch locker 30 kg dazukommen. Ein guter, selbstbewusster Hund, der schon ganz gut gehorcht. Bei der Mischung unerläßlich, sonst züchten wir da eine tödliche Waffe heran.

ChinitoChinito („der kleine Chinese“). Den Namen hat er von den Mädchen, weil er nach dem Schlafen immer so schlitzäugig dreinschaut. Er kabbelt sich ganz gern mit Bella, zieht aber zunehmend den Kürzeren und speist daher z.B. auf der Fensterbank im ersten Stock, die er über das Vordach erreicht. Bella nicht.

BuschmeisterBuschi, das im Garten gefundene Baby einer der größten Grubenottern der Welt. Der Buschmeister (Lachesis muta muta) kann als Dame 2,50 Meter erreichen, als Männchen 3,00 Meter. Er hat unter den Schlangen mit mehr als drei Zentimetern Länge die größten Giftzähne der Welt. Das Gift wollen wir dann melken und an eine Spezialklinik verkaufen, um dann Gegengift herzustellen. Mit dem Ertrag kann Buschi den gesamten häuslichen Zoo und Teile der Großfamilie ernähren… Er lebt in einem hübschen Terrarium (unten) und ist sehr friedlich.

Buschi_lebtBella_Baby_1

Auch mal eine Party machen

Sicher, sie müssen viel lernen und für ihre Ausbildung arbeiten. Aber manchmal muss eben auch mal gefeiert werden dürfen, z.B. ein wichtiger Geburtstag …

DSCN5642 DSCN5647Alles vorbereitet

DSCN5652Ansprache hörenDSCN5714Platten auflegen? Musik gibt´s auch in Bolivien heute aus dem Computer…

DSC02513Erst futtern, begleitet von unserem Favoriten-Fruchtsaft „Del Valle“ hier aus der Stadt…

DSC02536 Tanzbip DSCN5718… dann los.

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Tag des Kindes 2015

Dieser Tag lief nun völlig anders als geplant. Auf unserem Weg nach Colomi – Auto voll, einschließlich Gelatine und Vanillesoße und Musikinstrumente – überflog uns plötzlich ein weißer Hubschrauber mit allen Staatsinsignien. Und landete tatsächlich auf dem Sportplatz von CANDELARIA…

Heli_EvoDie Kuh beeindruckt es wenig, aber es ist der Hubschrauber des Staatspräsidenten Evo Morales Ayma…

Evo-live_klein.. und der sprach tatsächlich anläßlich des Tages des Kindes (und der Kartoffel) oben in der Sporthalle von Candelaria. An Spiel und Englisch mit den Kindern war natürlich nicht mehr zu denken – verständlich… für mich war es ebenso wie für alle Mädchen aus der CASA und die meisten aus CANDELARIA auch das erste Mal, den doch recht charismatischen Präsidenten so nah und live zu erleben. Gestern war er noch in Panama auf dem 7. Amerika-Gipfel, wo sich Obama und Castro „historisch“ die Hände schüttelten. Heute in CANDELARIA, unserem abgelegenen kleinen Bergdörfchen. Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Kartoffelpräsentation… hier wenigstens noch ein bißchen Kind .. und Kartoffel. Es gibt hier noch viel mehr Sorten, auch artverwandte Stärkefrüchte wie Süßkartoffeln und Maniok…

Mama_Papa… niedliches Wortspiel: „Papa“ bedeutet sowohl Kartoffel als auch Papst, und „Papá“ eben Vater… hier präsentieren sich also Mami und Papi

Frohe Ostern!

Ostergruss_WebSie kennen die deutschen Bräuche ja:  Eier färben, Eier suchen, Osterfeuer. Hier ist das für alle neu – und spannend…

DSC02495Nette Kulturkombination: Deutsches Osterfeuer im Inka-Brotofen…

Eiersuche_1Sonntagmorgen: alles sucht mit Begeisterung, was in der Nacht auf dem ganzen Grundstück versteckt wurde…

Alles_gefundenAlles gefunden!

Immer wieder: Salar de Uyuni

Es wird immer eine bevorzugte Kurzreise bleiben, mit den Töchtern und Besuch zum größten und höchstgelegenen Salzsee der Welt. Wegen des schier unendlichen Weiß mit ungeahnten Perspektivmöglichkeiten…

Salar_magisch_2 Salar_magisch_3 Salar_magisch

Tag des Meerzuganges und Tag von Candelaria

Jedes Jahr am 23. März erinnert Bolivien feierlich (und feiernd) an seinen Anspruch auf  Zugang zum Pazifik, den es im 19. Jahrhundert an Chile verloren hat – und seitdem ziemlich entbehrt. Gleichzeitig feiert CANDELARIA seine Gründung. Und so geht es ziemlich rund da oben.

DSC02308 DSC02310Die Mädchen – hier Alicia und Sandra – flechten sich schönen Schmuck in die Haare

DSC02321Es wird ein ziemlich knackiges Motorradrennen im Dorf organisiert. Hier der Start der 350 ccm-Klasse. Die „42“ war mein Favorit – und gewann tatsächlich und ich damit umgerechnet etwa 10 EUR. Kleingeld? Freut trotzdem diebisch.

DSC0232342 führt. Was sagen Sie? Streckenposten? Reifenstapel? Absperrung? In welchem Land, erinnern wir uns, sind wir denn? Die Leitplanken für die Linkskurve in die Zielgerade wären wir gewesen… die Kinder waren sicher auf dem Dach. Ich in jener Kurve.

DSC02334Sehr bolivianisch: die Pferde grasen direkt an der Rennstrecke und stören sich überhaupt nicht an dem Krach und Staub. Sehen Sie „42“ in der Bildmitte vorbeikacheln?

DSC02345 DSC02347Zurück zur Sache mit dem Meer. Die Kinder spielten wie immer gern am / im Wasser

DSC02307Auch er macht sich für den Zugang zum Meer stark

DSC02367Trocknen in der Sonne…

DSC02388… entspannen und ein bißchen Iphone-Kunde…

DSC02380… bei traumhaftem Anden- und Lagunenausblick