… haben uns hier die letzten drei Monate außergewöhnliche Verluste zugefügt. Die Mädchen, ja ohnehin schon genug gebeutelt, leiden. Und ich vermisse Georg immer noch (siehe hier im BLOG, März). Drückendes Regenrauschen wie in Chopins Klaviermusik.
Doch die Trockenzeit scheint schon begonnen zu haben. Dieses Jahr hat es wieder zu wenig geregnet. Wir werden auf dem Grundstück eine große Zisterne bauen, um vom Restregen so viel wie möglich aufzufangen und für die dürren Monate zu speichern
Archiv der Kategorie: Unser BLOG
Dalila nächste Mitbewohnerin?
Dalila kommt aus einer Patchworkfamilie weit draußen auf dem Lande. Dort ist sie leider eher Dienstmädchen als gleichberechtigtes Familienmitglied. Sie wird am Samstag den 13.04.24 18 Jahre alt, aber ihr fehlen immer noch drei volle Schuljahre. Das könnten wir hier mit der (schnelleren) Abendschule im Ort bis Ende 2025 kurieren. Hat zuletzt ja gut bei unserer Silvia geklappt.
Schaun mer ma
Nachtrag: am 30.04.2024 in die Casa De La Bienvenida eingezogen!
Sonnenfinsternis in Amerika
Bolognese
Frohe Ostern wünscht die Casa De La Bienvenida
Dies Jahr sollten mal die Kleinsten ran. Maraiza war in Santa Cruz, also die zwei. Erstmal Papis Pizza zur Stärkung. Dreimal dürfen Sie raten, ob bolivianische Kinder die wohl auch lieben
Frohe Ostern!
Die Sucher:
Die Finder:
Die Schokolade wurde komplett gefunden. Von den 24 versteckten Eiern nur 18. Liegt aber daran, daß in der Nacht auch „andere“ suchen. Zum Beispiel wohnt ein Opossum bei uns auf dem Grundstück. Die Mädchen berichten zudem von einem großen Vogel, der Eier liebt. Den habe ich aber noch nicht identifiziert
Diese Beweisstücke auf Bellas Decke verleiten allerdings zu der kriminologischen Annahme, daß hier noch ein anderer Vierbeiner als Täter zu vermuten ist
Im Haus von Schnee brütet derzeit eine Henne. Wenn das kein Ostergruß ist
Rückbankschläfer
Tag des Vaters 2024
Projektunterstützer und Freund Georg Hafner von uns gegangen
Georg war hier in Samaipata DIE deutsche Integrationsfigur. Er kam 1983 hierher. Da war Samaipata noch ein kleines, unterentwickeltes Dorf. Er baute ein wunderschönes Gartenhotel, das „Landhaus“, und beteiligte sich auch am Gemeindeaufbau, zum Beispiel ehrenamtlich in der Trinkwasserversorgung. Die Tür zu seiner Rezeption stand immer offen, und so mancher Einheimische wie Neuzugang (so auch ich) kehrten dort ein und hielten einen Schnack. Dort lernte ich auch die meisten anderen deutschen Einwanderer kennen. Aber eben auch einheimische Bäcker, Fremdenführer, den Notar, den KfZ-Schlosser und wen nicht alles über die Jahre. Georg half auch bei der Suche nach dem geeigneten Grundstück, auf dem wir nun auch schon fünf Jahre wohnen. Und er gab auch auch großzügig Sachspenden für die Einrichtung. Natürlich wohnte ich immer wieder im Landhaus, als ich suchte. Und wurde schließlich sogar Nachbar, wir sind nur vier Häuser weiter den Berg runter in derselben Straße.
Georg hinterläßt seine liebe Frau Helga und zehn Kinder. Zwei leibliche Söhne und acht angenommene bolivianische Kinder. Drei davon, Pedro, Ivan und Carin führen das Hotel und das Café weiter.
Alle „Kinder“ (teils auch schon über 50, daher in Anführungszeichen) mit zahllosen Enkeln waren heute da, und wir waren alle traurig miteinander. Dieses Original von einem Mann wird uns allen sehr fehlen.









