… gut kombiniert. Die junge Dame war schon Bolivien-Meisterin im Kunst – Skating
Wenn aus einer Wildtier-Klinik ein Zoo-Refugium wird

Der kleine Kerl hat nur eine Hand. Die helfende rechts ist Elviras. Und das erzählt schon die Geschichte unseres kleinen Zoos hier, der gar nicht als solcher geplant war. Eine Organisation von Tierärzten machte hier, am Fuße des Nationalparks, eine Klinik mit Refugium (sozusagen ReHa) auf. Plötzlich wurden aufgefundene, leidende Wildtiere von allen Seiten hierher gebracht. Das Gelände wurde immer größer, und sehr viele Tiere, die nach der Behandlung wieder hätten gehen können, sind freiwillig geblieben oder zurückgekehrt…. und leben dann völlig frei auf dem Grundstück (bis auf bissigere Tiere, aber die haben Riesengehege und Rückzugsräume)…
A
Aguti

Mist. Wie jetzt diesen blöden Zaun aus dem Schnabel bekommen, ohne dass die Nuss nach draussen fällt

Bergwildkatze heisst sie hier. Hinterpfote kaputt. Ruht ruhig aus



Schmeckt lecker, dieses Zuckerrohr. Bloss, warum ist das so faserig und schwer zu kauen?




Baby? Nein, Bambi ist schon ein ganz Alter. Die kleinste Hirschart der Welt



Ein kleiner Ozelot mit Magenproblemen.
Bis heute helfen viele Volontäre aus aller Welt mit, Tierärzte, die ein Aussteigerjahr machen oder Tiermedizinstudenten. Wir unterstützen auch. Man bezahlt einen freiwilligen Eintritt, kann eine Futterspende machen oder im Zooshop etwas kaufen. Unser Favorit: Ohrgehänge mit bunten Tukan- und Papageienfedern. Die verlieren die Vögel eh regelmäßig. So werden sie zu schönen Weihnachtsgeschenken, und helfen dem Refugium


Kleiner Blick nach oben in den Nationalpark Amboró. Jaguarpaar (rechts das Weibchen) und ein Termitenhügel mit Leuchtkäferlarven
Chef und Juniorchefin ..
… am Projektcomputer. Irgendwann muss dieser Corona-Käse doch mal vorbei sein, wenn dann die Mädchen kommen, wollen wir von Null auf Hundert startbereit sein. Elvira (Tochter, 20) wird schon als Juniorchefin angelernt. Sie hat noch bis Juni Schule bis zum Abitur, meistens online, das macht sie dann schon hier. Wenn mal Präsenz angesagt ist, fährt sie halt mal mit dem Bus nach Cocha, das geht gut und bequem, hat sie jetzt schon mehrfach gemacht. Routine. Ist ja nun auch kein Kleinkind mehr.
Ausserdem soll sie natürlich den Anbau an Haus 3 (Erzieherinnenwohnung) überwachen – denn das ist ja nun ihre Wohnung. Wenn sie hier schon 365/24 die Koordinatorin und „Heimmutter“ macht, dann soll sie bei ihrer Wohnung doch ein Wohlfühl-Wörtchen mitreden dürfen. Und siehe: da ist die Corona -Bremse schon fast wieder gut! Eigentlich wäre der Anbau Haus 3 ja längst fertig. So hat immer wieder alles auch seine guten Seiten….
Wieder schick….

… und vor allem geschützt
Etwas lästige Notwendigkeiten

Eine schön ziselierte Tür abzuschmirgeln ist schon Strafarbeit. Kann da ja nicht einfach meinen Bosch-Excenter draufhalten, dann sieht die Tür danach aus wie nach Granatbeschuss. Schön 120ger Schleifpapier und von Hand. Auch das wird überlebt, während die Kinder immer noch nicht wissen, was sie nun für ihren Schulabschluss machen müssen, und vor allem, wie lange noch. Kann den Laden nur in Schuss halten, damit es auf Gongschlag sofort losgehen kann.
Bolivianische Kindergesichter 35

Regenzeit – zunächst ein Segen



Nur im November waren die Tonnen einmal fast leer (es regnet immer mal wieder nachts, das füllt sie über das Jahr). Wasser ist Gold in den Tropen. Behandeln wir es so! Die Waldbrände sind gelöscht. Wenn es nicht zu Überschwemmungen kommt (siehe Februar 2018), ist das ein guter Naturklang…
Was im Glutnovember übrig blieb zu tun

Lagerhaus, hinterer Teil…

Wer zu viel sitzt, verliert Spannkraft. Auch dem wirken wir hier entgegen…
Weiterüben für Fahrprüfung
Elvira hatte ja nochmal ein spätpubertäres Trotzjahr hingelegt und dabei so ihre Erfahrungen gemacht. Und so isses nunmal, Erfahrungen kann man nur selber machen, die können einem nicht erzählt werden. Jetzt möchte sie doch lieber wieder normaleres Fahrwasser. Freue mich, auch auf ihre Mitarbeit am neuen Standort…
… dazu gehört unbedingt, dass sie autofahren kann und darf. Hat ja die theoretische Fahrprüfung noch gemacht und dann erstmal Flausen verfolgt. Aber sie kann es ja noch! Das wird schon alles…