Konzert „Mi Llajta“ 19. April 2014

Mit über 200 Zuschauern war die Bibliothek gut gefüllt. Auch die Jungs von San Ignacio waren (wieder mal dank Tacomita) dabei. Fast zwei Stunden Live-Musik verschiedenster Coleur. Hat sich wirklich was getan, in den letzten vier Jahren Musikschule. Wir haben jetzt zwei 1000-Watt-Aktivboxen, ein 20-Kanal-Mischpult, zahlreiche Tonabnehmer, 3 Mikrofone und -galgen und zahlreiche Instrumente – und das alles rostet nicht!

Übrigens: unser Sänger und Gitarrist Alvaro ist noch in derselben Nacht nach Santa Cruz zum Casting einer Fernsehtalentshow gefahren. Geht doch.

Die KleinenDie Kleinen heizen mit nationalen Songs ein

Die GrossenDie Großen legen nach – ein reiner Klang, insbesondere Anai und Abril haben die letzten vier Jahre nicht ungenutzt verstreichen lassen

Anai-rocktAnai rockt die Meute, hinter ihr nach rechts: Abril, Marianela, Katerin, Luz Vania, Elisabeth „die Große“, Paola (Schlagzeug), Sonia (demnächst Adoptivtochter), Musiklehrer Freddy. Fotos übrigens gemacht von anderer Demnächst-Adoptivtochter Elvira und Veronica Mendez, danke, Ihr Zwei!

Totale_Full_HouseFull house

Publikum singt mitPublikum singt mit – hier „Voy a reir“ von Marc Anthony, das ist aber auch so ein Gute-Laune-Freifühl-Kracher..

Die_Alten… und die Lehrer und Volontäre legen internationale Heizkohlen nach… mit Hilfe unserer großen Backgrounds Marianela, Elisabeth (der Großen) und Luz Vania. Elisabeth die Kleine (weiter unten bei den „Nachtproben“ direkt hinter mir) ist ja die beste Freundin von Elvira – diese Elisabeth singt im Kleinen Chor mit…

Fotos mit Genehmigung / courtesy of / con permiso de SEDEGES, gracias

Tierklinik-Alarm

Hier ist es nie langweilig, nicht eine Minute. Neben Konzertvorbereitungen, Vertragsverhandlungen, Casa-Alltag und Projektbesuchen wird auch immer mal wieder ein Kind krank. Oder unser Hund. Beto hat mit seinem Mageninhalt mehrere Tage unseren Fliesenboden verziert. Jetzt wird er am Tropf wieder hochgepäppelt. Armes Kerlchen, sonst hyperaktiv, hängt er jetzt ziemlich in der Gegend herum… Sonntag fährt er mit mir wieder hoch nach Colomi, da freut er sich auf unsere Kinder…

Beto_Klinik

Nachtproben: unsere Musikschule / Band „Mi Llajta“

Kaum etwas macht mir mehr Freude hier, als Musik mit den Kindern zu machen. Stundenlang und beharrlich wird geübt, bis in die Nacht. Es gibt hier Talente, von denen die Welt noch hören wird.

NachtIn den Fenstern sehen Sie, dass längst Nacht ist. Interessiert keinen, wir machen weiter, bis der Pförtner uns rausschmeisst ( der singt allerdings selber mit..)

Einzeleinweisungen, um die Perfektion für das nächste Konzert zu schärfen:

Einzel_BassLea und am Bass: Karol

Einzel_PaolaNori, ein hochsympathischer Japaner, schaut auch nicht auf die Uhr und gibt Paola am Schlagzeug den letzten Schliff

Einzel_AnaiAnai, unser Supertalent, könnte mit ihren Zampoñas und ihrem Gesang morgen ins Tonstudio gehen und Karriere machen. Hänge schon am Telefon, das wäre doch gelacht…

SängerAuch Brandon und Abril haben sehr schöne Stimmen

Band_zieht_scharfUnd jetzt alle. Die Band zieht scharf. Nicht mehr lange, und Sie sehen hier Konzertfotos. Würde auch gern Videos hier einstellen, aber irgendwie hilft mir dabei keiner, der diesen EDV-Käse besser wissen müsste… vielleicht gibt sich ja jemand einen Ruck. Lohnt sich.

Fotos mit Genehmigung / courtesy of / con permiso de SEDEGES, graciasNacht Einzel_Bass Einzel_Paola Einzel_Anai Sänger Band_zieht_scharfFotos mit Genehmigung / courtesy of / con permiso de SEDEGES, graciasNacht Einzel_Bass Einzel_Paola Einzel_Anai Sänger Band_zieht_scharfFotos mit Genehmigung / courtesy of / con permiso de SEDEGES, gracias

Tacomita – dafür haben wir ihn (sie)

Wozu so ein Schlachtschiff, fragen manche. Hier die Antwort.

Mehl und ÖlMehl und Öl für die CIUDADELA.  Locker eine Tonne Gewicht.

BandsachenNeue Ausrüstung für die Musikschule und die Band.

SchulbusUnd auch mal Schulbus, wenn die Möhre aus der CIUDADELA mal wieder nicht geht.

BetonFür unser Spielhausbauprojekt oben in Candelaria: 20 Sack Zement die Alpen hoch – exakt eine Tonne Zuladung. Choco kann es kaum glauben…

Autofreier Tag II – Radfahren lernen

Wieder ein autofreier Sonntag („dia del peáton“- Tag des Fußgängers und des Radfahrers), den wir mit den gespendeten Fahrrädern nutzen. Insbesondere Maria muss das erst einmal lernen, Noemi schwirrt da schon längst mit ihren Freundinnen in der Stadt herum. Na denn, Zeit hatten wir ja heute genug. Und vor allem gute Luft. Das macht schon einen Unterschied, wenn die ganze Stadt fast autofrei ist.

EntschlosssenEntschlossen geht es ans Werk…

Alle_helfen_mit… und alle helfen mit, hier Marias Freund William…

Übung_macht_den_Meister… und sie übt in der ihr eigenen Beharrlichkeit wirklich fast zwei Stunden in der Mittagssonne!

GrillenDas muss belohnt werden, ab halb zwei wurde ausgiebig gegrillt

Frisörlehrwerkstatt und Konzertprobe

AbmarschMit unserer Hilfe sehr schön geworden: unser Friseurworkshop in der CIUDADELA, in dem den Kindern fünf Tage die Woche durch eine Friseurmeisterin Haarbehandlung und Kosmetik vermittelt werden.  Oben: in der Mittagspause auch genutzt, um sich schulfertig zu machen…

FrisörlehreSchöne Frisur gewünscht? Ab jetzt müssen die Kinder selber ran, auch die Jungs. Drei große Spiegel, die Kittel und Scheren, Kämme sowie eine professionelle Haarschneidemaschine habe ich Dienstag morgen vorbei gebracht.

KonzertprobeAm 19. April haben wir unser nächstes großes Konzert. Da unsere Gitarristinnen Esperanza und Marisol das Heim verlassen haben, machen eine deutsche Volontärin und ich das. Am Bass: Karol, am Schlagzeug: unsere Paola. Percussion Brandon, David. Gesang: alle bis zu 25 Leute singen mit). Flöten, Zamponas und Ergänzungsinstrumente: Marianela, Abril, Anai, Nicol, Jimena, Jhuly, Veronica, Ernesto, Brandon. Publikum und Einschenker für Cola Zero: fast der ganze Rest der CIUDADELA.
Bon Jovi, Guns and Roses, Eagles, Barclay James Harvest, Adele, Marc Anthony, alles dabei. Das wird was! Wir haben vier Stunden geübt, bis uns die Finger abgefallen sind…, nächsten Donnerstag wieder…

Fotos mit Genehmigung / courtesy of / con permiso de SEDEGES, gracias

Unsere Tiere oben in San IgnacioOur animals in San IgnacioNuestros animales en San Ignacio

Unsere KüheDen Kühen geht es jetzt viel besser…

Noemis Baby… auch Noemis Baby wächst kräftig (ein kleiner Stier)…

Designerschweinchen… unser Designerschweinchen: ein Auge blau, eines braun.

LCDLB in Kooperation mit future4children, Schweiz.Unsere KüheOur cows are feeling fine…

Noemis Baby… Noemi´s baby grows fast…

Designerschweinchen… designer-piggy: watch it´s eyes!

LCDLB cooperating future4children.Unsere KüheNuestras vacitas se sienten muy bien…

Noemis Baby… el bebé de Noemi esta creciendo bien …

Designerschweinchen… chanchita-deseño: un ojo azul, un ojo cafe..

LCDLB en cooperación con future4children.

Sonntagsarbeit in Colomi

Den Kindern der Kirchengemeinde in Colomi hatten wir versprochen, auch mal Haare und Fingernägel auf die hier typische bolivianische Art zu machen. Hintergrund: die evangelischen Gottesdienste hier dauern sehr lange, manchmal mehr als zwei Stunden. Unmöglich für die Kleinen, da die ganze Zeit stillzusitzen. Und auch ich als preußischer Protestant bin da nicht ganz so zu Hause. Gottesdienst dreiviertel Stunde; so gehet hin im Namen des Herrn, und gut is. Daher habe ich die bekanntlich die Kinderbetreuung während des Gottesdienstes übernommen. Da komme ich auch mal raus 😉

Zur Kinderbeschäftigung hatten heute Rosario und Sibile, eine reizende Lehrerin, die uns in der Casa freiwillig hilft, eine Schmink- und Frisiertisch für die Mädchen aufgebaut. Und echte Meisterwerke vollbracht. Danke, Ihr beiden!

Rosario_SibileRosario und Sibile bestens vorbereitet

HandarbeitRosario hat das in der CIUDADELA in unserer Friseurlehrwerkstatt gelernt – und das wirklich nicht schlecht!

Hier die Ergebnisse:

Haarkunstwerk_2 Haartracht Sandra Haarkunstwerk_1Derweilen haben wir mit den Kindern, die grade nicht drankommen konnten (oder eben mit den Jungs, die geflochtene Haare und lackierte Fingernägel jetzt nicht sooo schätzen) einen Spontanchor formiert..

Chor_1…. und das immerhin sogleich zu Gehör bringen können:
Chor_2Beto und Bambino schienen auf der Rückreise sich jeweils mitteilen zu wollen: „Was hast DU eigentlich in MEINEM Auto zu suchen?“
Beto_Bambino