Jeden Morgen von 8.30 bis 10.00 Uhr im besten Institut der Stadt (CBA, Centro Boliviano Americano) Englisch-Unterricht – mit dem Ziel, das dritte oder vierte Jahr mal im Ausland zu studieren! All das finanziert in Kooperation mit uns future4children, danke, „Tia“ Trude Stene! Aber wir haben auch versprochen, die gesamte Entwicklung der jungen Leute zu fördern. Hier sind Freddy und Alvaro mit mir auf einer Ausstellungseröffnung. Die Mädchen hatten dringende andere Termine (es ist wieder aller Orten Einschreibungszeit, das haben die beiden Jungs schon Montag hinter sich bringen können), sonst wären die Damen natürlich auch mit dabei gewesen…
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Dienstag abend JAZZ!
Das CASABLANCA bleibt unsere internationale Drehscheibe. Und Dienstag abend ist Live-Jazz und Blues. Die kleinen Ferien jede Woche. Jetzt auch mit unseren Kindern – wieso nicht. Sie lieben die Atmosphäre und die Musik genauso.
Fand es all die Jahre schön, intervallmäßig immer wieder die gleichen Leute hier anzutreffen. Sie kommen alle immer wieder nach Cochabamba. Hier Joe, pensionierter Lehrer aus Kanada, rechts Carlos.
Finden auch unsere Kinder. Von rechts: Alvaro, Freddy (Trude, hier unterzeichnen sie gerade den Studienvertrag!) Noemi und ihr Freund Fernando. Marlene blieb zu Hause und hütete Baby und Hund. Nächste Woche kommt sie auch mit, das regeln wir schon irgendwie
Dinner der Woche – zugleich Geburtstagsparty
Nach Noemi ist nun auch ihre Freundin Marlene vorübergehend, aus Chile zurückgekehrt, eingezogen – alleinerziehende Mutter, die gerne eine Banklehre machen möchte. Am Samstag wurde sie 21 – ein Grund mehr für das Dinner der Woche mit lieben Gästen …
Wie immer gemeinsam kochen. Irina, Deine „Minna“ ist hier im ständigen Einsatz! Minna ist ein herrliches robustes handkurbelgetriebenes Küchenschneidegerät mit verschiedenen Schneid- und Raspelscheiben aus den 50ger Jahren – natürlich Vollmetall, nix Plastik, kein Elektro-Schnickschnack. Das war noch Qualität! Macht richtig Spaß – schade, dass so etwas nicht mehr gebaut wird. Na, wir haben eine , und die hält nochmal 60 Jahre…
Jhamil, Marlenes kleiner Sohn, ist in seinem Laufställchen dabei – und damit zufrieden. Das Laufställchen ist auch eine Spende aus Deutschland und tut hier Wunder mit unseren verschiedenen Babies. Danke, auch noch einmal an Karin Lorenz aus Werder, die die Spendenzuflüsse alle so prima organisiert hat!
Geburtstagstafel vor der Schlacht und bevor noch weitere Gäste überraschend dazustießen
Zwei neue Kälbchen
Noemi wohnt wieder bei uns und möchte ab Juli Landwirtschaft und Tiermedizin studieren. Was liegt näher, als sie zur Vorbereitung auf unseren Bauernhof in Quillacollo mitzunehmen. Der Alarmanruf unseres Veterinärs, dass gleich zwei Kälbchen geboren werden, hat mich erstmal an der Brücke vorbeifahren lassen… aber viele nette Hände halfen, und dem Panzer macht das alles nichts.
Dann ging alles Schlag auf Schlag, fotografieren völlig vergessen, es gibt bei einer Geburt auch Wichtigeres. Danach war etwas mehr Zeit dafür.
Tierärztliche Nachsorge – pures Ausbildungsprogramm für Noemi
Kleidergeschenke und Rollerblades
Wie hier im BLOG schon angekündigt (Weihnachtsmann 1), war den wunderbaren, aber leider etwas mittellosen Kindern der CANDELARIA noch unbedingt einiges aus den Spenden auszuhändigen. Das waren Zahnbürsten und Zahnpasta, Schuhe, Kleidung, Gesellschaftsspiele – und die Rollerblades. Da oben herrscht so gut wie kein Verkehr, und der Betonplatz vor dem örtlichen Schulhaus ist glatt und riesig. Da sind die Dinger am besten aufgehoben, die Kinder können nicht viel falsch machen. Und siehe da – es kam gut an! Wen soll´s wundern…
Dass Rosemári das mit den Skates gefallen würde, darauf hätte ich Geld gewettet. Und so war´s. Hier ihre erste Minute auf den Dingern, da braucht sie noch die Hand. Fünf Minuten später sah das schon ganz anders aus…
Und da konnte ihr kleiner Bruder Alex natürlich nicht hintenanstehen.
Doch den Vogel hat Sandra abgeschossen. Sie hatte sofort ein Gefühl für die rutschigen Dinger, und nach fünf Minuten hatte sie schon eigenständig dreimal den Platz überquert… Es ist eine Wonne, diesen Kindern etwas Neues zu zeigen. Kindliche Begeisterung existiert hier puristischer als in der alten Heimat…
Ein besonders lieber Gast
Ein Herz für Tiere
Jazzmusikergenerationen
It never rains in South America…
… und wenn doch, dann wie aus Schleusen. Ähnliches habe ich nur in Kambodscha und im mittelamerikanischen Regenwald erlebt. Einmal in die volle Badewanne legen weicht auch nicht schneller durch.
Frohes 2014! Hier im Haus geht es gerade wieder aufwärts im Projekt, die nächste Generation steht vor der Tür oder ist schon eingetreten..
Die grüne Schrift unten bedeutet: „Dein bester Freund bei der Hausreinigung“. Stimmt offensichtlich, aber ob das gemeint war…. Der Zwergniagara daneben ist normalerweise eine gewöhnliche Haustreppe… Fegen heute ausgefallen.
Weihnachtsmann 3: San Ignacio de Loyola
In San Ignacio leben nur Jungs, unter anderem auch die großen Brüder der Mädchen in der Ciudadela. Hier fehlten insbesondere anständige Hosen, daher sind viele der gespendeten Jeans nun in San Ignacio. Auch Alvaro hat mich nochmal hochbegleitet. Ihm habe ich seine erste eigene Gitarre geschenkt – bei dem Talent eher eine Investition als ein Weihnachtsgeschenk. Freddy, der bereits Medizin studiert, bekam seinen ersten weißen Arztkittel. Und Carlos freut sich wie soviele andere über eine neue Jeans. Er bekommt von uns (future4children in Kooperation mit CDLB) auch noch seine erste Brille, die braucht er jetzt dringend in der Schule. Die junge Dame in Rot auf dem Bild links neben dem Weihnachtsmann ist meine Tatiana (16), sie hat dankenswerter Weise in Vinto und in San Ignacio assistiert und auch viele der Fotos gemacht. Viele der Jungs haben Weihnachtskarten gebastelt (Carlos hält eine in der Hand) und dem Weihnachtsmann zum Dank geschenkt, das war sehr lieb von Ihnen, habe mich sehr gefreut.


















