Handarbeitskombinationen international: echter Schwippbogen aus Annaberg (Erzgebirge), Elch von Herrn Ikea und Figürchen von Andrea, Noemi und Abril
Baufortschritt in Candelaria
Der Guss des Zwischenbodens (siehe Vorberichte) ist so gut und stabil geworden, dass wir entschlossen haben, gleich den zweiten Stock draufzusetzen. Unten haben wir nun einen großen Saal mit Küche für alles, einschließlich Hochzeiten und Konfirmationen, oben Räume für kleinere Gruppen wie meine Kinder, für Englisch, Musik und Spiel. Das Sozialhaus wird das Leben in Candelaria verändern / verbessern / zentrieren…
Dieser Raum hat ein gutes Feng-Shui oder so etwas. Wie selbstverständlich haben die Kinder ihn für sich beansprucht, und ich habe auch gleich gesagt: das ist unser Musikzimmer. Endlich kann ich dann auch mal Instrumente und Partituren oben lassen und nicht immer alles hin- und herkarren. Und noch besser: die Kinder können auch zum Üben hingehen (was sie wollen), wenn ich nicht da bin…
… im Augenblick tingeln wir ja mit unseren Siebensachen noch durch Ställe oder Kartoffelspeicher… die in der Regenzeit natürlich voll mit Ernte und Tieren sein werden…
Weihnachtsmann – die große Aktion
Nunmehr wurden die letzten Sachen aus dem deutschen Container von 2013 verschenkt. Alles, alles ist an der richtigen Stelle angekommen. Um den Andrang zu ordnen, brauchte ich dieses Jahr fünf Weihnachtsengel („angelitos“). Zufällig auch meine besonders Lieben. Von links: Sandra, Rocio, Rosemary, Alicia, Nayeli
Die deutsche Kleidung wird buchstäblich aus der Hand gerissen
Auch Stoff und Wolle finden brennendes Interesse
Die Angelitos versuchen mit Erfolg, die Verteilung so gerecht wie möglich zu gestalten
Ein weiteres Geschenk: ein Mosaik von unserem Ausflugstag, für das neue Spiel- und Lernhaus. Die Angelitos erklären dem breiten Publikum, was wir gemacht haben
Musik. Wie immer. Wiederhole mich gerne.
Meine Freunde Freddy und Freddy halfen dabei gern mit
Wie in aller Welt möchten Kinder mit den neuen Geschenken gleich spielen. Wusste gar nicht, dass Tacomita auch als Puppenstube taugt. Tolles Auto.
Mein Geburtstag mit Freunden und den Candelaria-Kindern
„Morder la torta“ kennen Sie ja schon von Sandras Geburtstag. Für mich gilt da keine Ausnahme – wieso auch…
Die Kinder schunkeln zu Barclay James Harvests „Hymn“. Dazu haben wir in dem Alter auch schon geschunkelt..
Nebenbei grüßt Sandra Frau Clarissa Evers (geb. Allewelt) zurück, eine meiner Schulfreundinnen, die am selben Tag Geburtstag hatte und Sandra grüßen ließ.
Ja, ich liebe Euch auch alle. Ohne Euch wäre mein Leben blaß und grau
Bettenspende die Vierte
Noemi, rechts, schläft nun auch allein und in einem vernünftigen Bett. Sie dankt mit Hilfe von Yasmin Familie Dietrich Völpel. Noemi (wir haben drei dieses Namens davon, eben wie die Alexanders und Orlandos und Rosemarys) ist sehr schüchtern und zurückhaltend. Jetzt haben wir entdeckt, dass sie die Anden-Panflöte (Zampoña) spielen kann (unten). Als alle ihr zuhörten, ist etwas Wunderbares in ihr passiert. Jetzt ist sie bei uns. Grüße an Dietrich, seine Frau und seine ToTo.
Liebe Spender/innen – und es waren viele und Großzügige, toll! – im Januar geht es weiter. Jetzt muss erstmal der Weihnachtsmann hier und da hin, und dann ist hier in Bolivien Stillstand der Rechtspflege. Keine Sorge – die wichtigsten Schlafmöglichkeiten sind jetzt oben. Es geht weiter mit den Kleinstkindern (die liegen bis Januar gut mit in den neuen Betten der Geschwister). Aber da gibt es auch tolle Lösungen.
Weihnachtskonzert „Mi Llajta“
Bester Ort: Theater „Erzbistum“, Av. Heroinas (Prachtstrasse, „Broadway“ von Cochabamba)
Beste Zeit: 19.00 Uhr, 17.12.2014.
Beste Band: „Mi Llajta“ unsere Kinder aus der CIUDADELA. 1,5 Stunden Vollkonzert.
Niemand anderes.
Nicole (Keyboard), Tano, Lehrer Freddy, David (8) am Schlagzeug, Anai, Elizabeth, Anai (die Große), Abril
Ja, das (rechts) ist Nicol. April 2010 hat sie mit 1,20 m und ihrer Flöte bei uns angefangen. Jetzt eine stattliche Schönheit am Keyboard, mit fast 1,80 m.
Unsere derzeit Kleinste: Anai.
“ A la Bamba..“ …no soy marinero, soy capitan..
Elizabeth, Nicol, Anai, Abril
Weihnachtsmann 2014 die Erste: Vinto
Wir waren wieder im Kinderheim Santa Emilia mit 22 kleinen Mädchen in Vinto. SEDEGES hat verboten, innerhalb des Heimes Fotos zu machen – andere Probleme hat diese „Sozial“behörde ja nicht. Gut, mit anderen Kindern aus Vinto, die bei einer guten Freundin aufgenommen worden sind, konnten wir ja Fotos machen. Links Tatiana, die auch dieses Jahr wieder in die Heime gefahren ist (sie hat ja große Ferien) und die Listen gemacht hat, was für wen gebraucht wird. Noch einmal waren es Kleiderspenden aus dem Container von 2013! Weiter von links: Marisol, Monica Camila und Raul.
Marisol und Monica und andere Kinder aus Vinto waren zuvor auch bei uns daheim und haben sich Sachen ausgesucht. Sie brauchten dringend Kleidung. Von gebrauchten Söckchen und Unterwäsche bis zur Kinderjeans und T-Shirts war alles heißbegehrt…
Und das haben z.B. Raul, Marisol und Monica auch für eine weitere Schwester für sich mitnehmen können. Jetzt fehlt für längere Zeit erstmal nichts.
Pferde kucken lieben Mädchen in aller Welt. Haben wir also auch gemacht
Sandras 11. Geburtstag
„Morder la torta“ – eine Sitte hier. Wem eine Torte gewidmet wird, der muss sie anbeißen – und es findet sich immer jemand, der den Kopf etwas tiefer hineinschubst…
Kindergeburtstag bei schönstem Dezember-Sommerwetter
Wenn wir zusammentreffen, kommt es jedesmal fast zwingend dazu, daß wir zusammen Musik machen….
… und auch Geburtstagskind Sandra, jetzt wieder ohne Sahne im Gesicht, singt uns etwas mit ihrer hübschen Stimme
Bettenspende die Dritte!
Jhoselyn (rechts), die Große, freut sich, obwohl das nicht ihr Bett ist. Es gehört ab heute Nayeli (links), der kleinen Schwester – die endlich nach 10 Jahren nicht mehr im Bett von Jhoselyn mitschläft! Die beiden danken Super-Silke und Yorck Dethlefs und ihren beiden wunderbaren Kindern.
Choco (eigentlich Alejandro, aber davon haben wir zu viele, wir brauchen Spitznamen), 7 Jahre, hat bis heute auf dem Fußboden geschlafen. Dank Stephan („Stöps“), Andrea, Max („MTV“) und Paul Vitzthum (die beiden Jungs haben auch etwas von ihrem Taschengeld gegeben-DAS ZÄHLT AUCH BESONDERS!!) hat er jetzt ein tolles, wertvolles, stabiles Bett. Rechts seine Mama Magaly, 22 Jahre alt. Sie können also nachrechnen, wie alt sie war, als sie Choco bekam. Der ehrenwerte Vater hat sich seinerzeit aus dem Staube gemacht. Choco ist oft alleine, weil Mayali hier unten in Sacaba (da wohne ich ja auch, also Nachbarin) als muchacha (Hausmädchen) arbeiten muss. Ich arbeite dran, das zu ändern. Choco braucht seine Mama. Er ist sehr anhänglich, ein lieber Junge, etwas zerstreut, aber sozial kompetent, musikalisch und gut integriert in die Gruppe. Alle lieben ihn. Gracias, mis „frenzel&friends“ 😉
Familie Henrik und Sylke Baumunk mit ihren beiden reizenden Kindern hat ganz tief in die Tasche gefasst, und Betten für die Riesenfamilie Rodriguez (ich bin dauernd in dem Haus, aber kenne immer noch nicht alle!) gespendet. Ein Bett fehlt noch im Hause Rodriguez, das geht nächste Woche hoch, liebe Baumunks. Die gesamte Familie dankt! Auch in diesem Fall „alten“ frenzel&friends… 😉
Alle helfen begeistert mit. Jedes der Kinder unter der Matratze schläft jetzt schon in einem Spenderbett!
Und hinterher ist noch Zeit für Englisch.
Grammatik und erhobener Zeigefinger sind tabu.
Habe ich selber immer gehaßt, man möchte begeistert neu kommunizieren, und dann faselt so eine natürlich völlig ungeschminkte blaß-graue und empathiefreie Dutt-Gouvernante mit Zeigefinger was vom richtigen Genitiv oder Rechtschreibung oder anderem Blödsinn, der mit kindlicher Lernfreude und gehirngerechtem Lernen mal so richtig GAR NICHTS zu tun hat.
Sprechen, Singen, Verstehen, mit Freude. Darum geht´s. Auf den Fotos oben: Die Kinder sprechen irgendwie einfach Englisch miteinander. Frage-Antwort. Ich korrigiere so wenig wie möglich.
Und dann Musik machen. Es gibt keine internationalere Sprache
Abitur 2014
Dezember ist die Zeit der Abifeiern hier in Bolivien. Hatte die Ehre, in CANDELARIA als Ehrengast für das Abi von Orlando (diesmal der große Bruder von José Gustavo und Joél) eingeladen zu sein.
Gott sei Dank. Wir haben noch Zeit bis zum Abi…
Eispause. In aller Welt fühlen sich die Lütten von gestelzter Getragenheit gelangweilt. So auch hier. Der „Lütte“ rechts ist da durchaus gerne mal mit rausgegangen… 😉
Feier im Hause der Familie Soliz. In der Mitte Orlando.
Auch eine Lehmhütte kann man mit Phantasie zum Festsaal verwandeln. Agrarplanen, Luftballons und – Klopapier.
Und?






