Yenga!

Weltweit hochbeliebt: dieser Holzklotzturm, der immer höher wird und natürlich irgendwann bei einem Mitspieler zusammenstürzt. Habe seinerzeit noch zwei Spiele für ’nen Appel und ’nen Ei bei ALDI in Deutschland gekauft und importiert. Glänzende Investition!

Yenga alleDie Yenga-Mannschaft von links: Nayeli, Rosi (verdeckt), Choco, Alex, Sandra, Alicia

Yasi-PappeKlein-Yasmin interessiert sich mehr für die Stapelhilfe, weil ihr die blöden Holzdinger immer auf die Nase purzeln

KreiselUnd Brayan hat seinen Brummkreisel neu entdeckt. Ganz klassisch, mit Band. Er balanziert ihn zuweilen bis auf die Fingerspitze… aber das war schwer zu fotografieren…

Rosi übt YengaBei Rosi ist der Turm gleich zweimal hintereinander umgefallen. Das wurmt!! Als die anderen Ball spielten, hat sie ein Sondertraining eingelegt. So konnte das ja nicht weitergehen!

EhrenkranzDiesen wunderbar duftenden Blumenkranz haben mir Nayeli, Sandra, Rosi und Alicia gemacht. Süß. Habe ich den ganzen Tag getragen. Jetzt hängt er getrocknet in der CASA an der Wand

Kinderfüsse in Not

Siehe auch Vorbericht „Kinderhose in Not“

FussinNotDas kleine Mädchen lebt in einem der von uns mitunterstützen Kinderheime. Was Sie sehen, ist aber kein Einzelfall. Alle Kinder leben zu oft in solcher „Bekleidung“.
Sie sehen außerdem an ihren Füßen die Spuren der Mißhandlungen, die sie vor Jahren ins Heim gebracht haben

Eine Kinderhose in Not

Hose-in_NotFünf Jahre arbeiten wir nun schon für die verlassenen Kinder Boliviens. Wir haben gemeinsam mit anderen Organisationen einen Brunnen für ihr Trinkwasser gebaut. Eine Musikschule eröffnet und dolle Konzerte gemacht. Das Spiel-und Lernhaus oben in CANDELARIA initiiert. Einen Vorschulkindergarten mit anderen Organisationen zusammen betrieben. Unmengen an Kleidung in die Kinderheime und Projekte gebracht. Einen Bauernhof betrieben. Einfach mal Spiel-und Kinderparties gemacht. Unsere CASA nicht zuletzt hier eingerichtet. Und und und und und.

Aber das Foto zeigt: die Aufgaben hier werden nie enden. Nie. Tagtäglich treten mir neue verlassene Kinder so entgegen. Verstört, verschlossen, voller Angst.

Eine mitleidlose Gesellschaft wirft ihre Kinder auf den Müll. Und damit sich selbst und ihre Zukunft.

Bloß wir machen da nicht mit. Wir nicht.
Habe noch nie etwas Wunderbareres gesehen als ein bolivianisches Heimkind, das plötzlich in meinen Augen die Hoffnung seines Lebens erblickt.
Das plötzlich wie die anderen einfach „Papi“ sagt, ganz tief von innen, breit lächelt, Augen lieb geöffnet, und wieder Wünsche und Sehnsüchte hat, wieder etwas vom Leben möchte außer den Abfall der anderen zu essen.

Aufgeben? Vollkommen ausgeschlossen

Tag der Deutschen Einheit in Bolivien

Deutsche _Torte3. Oktober. An solchen Tagen steigt das Wasser bis zur Oberkante Nasenflügel. Stundenlang durfte ich nicht runtergehen, dann haben mich die Kinder gerufen. Sie haben eine Torte in den deutschen Farben für mich gemacht, mit dem, was sie so in der Küche fanden: für das Schwarz musste der Kaffee her, für das Rot die Erdbeeren, für das Gelb die Orangen… Es war rührend. Ihr seid so süß. Ich liebe Euch, meine Kinder, für Euch lohnt sich das Durchstehen der ganzen korrupten Sc.. Sachen hier. Ihr werdet nicht so sein wie die. Ihr nicht. Aber wesentlich gebildeter, offener, stolzer, unabhängiger, und durchaus auch wohlhabender, aber durch die eigene Hand. Anders kann man das nicht anständig machen, sehen wir doch hier jeden Tag das Gegenteil.

GRußDa bleibt kein Auge trocken. Bei mir jedenfalls nicht.

AusgeflaggtBolivianische Häuser flaggen für uns aus. Ja, nu, wussten Sie das nicht? (ich bisher auch nicht…)

KinderchorDer Kinderchor singt in süßem Deutsch „Brüderchen, komm tanz mit mir“. Weiß nicht, ob ich langsam altersmilde werde, aber es gluckste schon wieder in der Kehle.

Rosa und Rosa tanzen für Erzengel Michael

Tanz2Unsere Rosa(rio) -links- wollte gerne einer alten Tradition folgen und drei Jahre nacheinander auf dem Fest für Erzengel Michael in Santa Rosa mittanzen. Im Heim wohnend konnte sie das nicht, bei uns natürlich sehr gerne. Mit ihrer besten Freundin Rosa(lia) hatte sie tagelang einen ganz schönen Pflasterverbrauch an den Füßen. Am letzten Tag waren wir alle dabei. Wunderschöne Farben und tolle, glückliche Mädchen…

Tanz

Warum nicht mal blond?

BlondUnsere Rosario, 19 Jahre alt, in neuem Outfit. Warum nicht, sie sind junge Latinas und, wie ich zumindest mit Vaterauge empfinde, gelungene Schöpfungen Gottes… und sie können sich bei uns endlich mal ausprobieren, Neues wagen. Wenn es nicht so doll wird .. na und? Drehen wir es eben wieder zurück. Was man blondieren kann, kann man auch wieder schwärzen

Idyllischer Schönheitssalon von Rosario

Rosario kommt sehr gerne mit hoch nach Colomi und hat schon eingeschworene Freundinnen gefunden. Sie bringt alles mit, was wir so brauchen, um den jungen Damen (siehe da: auch die Jungs wollten mal ran, den kleinen Nagel zumindest) die Nägel zu verschönern. Am Wasserfall oben steht wohl eines fest: naturschöner kann man das in dieser Welt kaum machen…

Naturschönheit Schönheitssalonidylle Sandra_Nägel Rosi_Nägel Winzige_Nägel Anwenden_1Natürlich sollen die Kinder dann auch selber ran, das Gesehene anwenden und erlernen… wenn mal was danebenkleckst, fallen uns ja nicht gleich die Buchstaben aus der Zeitung..

OrnithologeDie Jungs fanden das auch interessant, aber ich hatte auch Ferngläser usw. mit, und dann haben wir Männers eben Adler und Kormorane beobachtet..

Ostereier im September

Ostern waren einfach keine weißen Eier aufzutreiben. Jetzt kennen wir endlich eine Händlerin, die weiße Eier verkauft. Hier eine echte Seltenheit! Und haben gleich mal für das nächste Ostern geübt, Natur-Färbetechnik mit Zwiebelschalen und kleinen Blättern angewendet… für´s erste Mal gar nicht so schlecht, was die beiden draus gemacht haben!

Eier_färben Ostereier1